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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
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ger auSbleiben, und überhaupt künftig die Finanzsachenvernachläßigen würde. Um sogleich Vorcheil darauszu ziehen, nahmen sie ihre Maasregeln, um sich einenTheil der zu der Belagerung von Amiens bestimmte»Gelder zuzueignen. Sie Unterzeichneten alle einen, imNamen des ganzen Kollegiums, an den König geschrie-benen Brief, worinn sie ihm Voraussagen, er möchtesich nicht wundern, nachdem es ihm fünf Monathelang an nichts gefehlt hätte, wenn er erführe, daß sei-ne Kaffen gänzlich erschöpft wären ; sie enchielten jetztnichtS mehr , als einige geringe Reste und Überschüssevon Auszahlungen. Heinrich, der nicht wußte, daßich zu Mante war, und nach seiner gewöhnlichen Leb-haftigkeit die Unterschriften dieses Briefes nicht genauuntersuchte, erstaunte um so mehr darüber, weil ichihm ganz gewiß versichert hatte , ich wäre im Stankeihm noch vier Monathe lang, und länger konnte dieBelagerung nicht dauern, die gewöhnlichen Summenzu schaffen. Er schalt in Gegenwart seiner vornehm-zsen Offiziere sehr auf das Finanzkollegium, und dies-mal wurde ich eben so wenig verschenk als die andern. ,Als er aber sich besonnen und die Unterschriften seinesBriefes angesehen hatte, wo er meinen Namen nichtfand, und auch durch den Kurier erfuhr, daß ich inMante wäre, verdammleer selbst seine Uebereilung»Damit es der Genugthuung, die er mir geben wollte,an nichts fehlte, laö er meine Antwort auf seinenBrief in Gegenwart derselben Zeugen laut vor.

Es war sein Vortheil, ihnen den Muth nicht zubenehmen. Diese gewiß sehr beschwerliche Belagerungmachte sie und ihre Soldaten zuweilen verdrüßlich.Hätten die Gelder aufgehörc, sie würden ihn alle ver-lassen haben; schon wenn nur die Wagen unterwegeSaufgehalten worden waren, konnte er nicht hindern,

daß