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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
19
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er ihr diese Bitte abschlüge. Durch diese Verstellunggelang es ihr zo gut, Heinrichs ganze Leidenschaft für-siewieder zu entzünden, daß sie endlich ihre Absicht er«reichte. Der König erzählte mir den folgenden Tag,was vorgsgangen war, nicht ohne einige Verwirrungüber seine Schwachheit. Er hatte doch noch wring-stens in Einem Stück für mich gesorgt, dadurch, daßer die Bedingung machte, daß der Herr von EstrLes,der völlig (12) unfähig war, dieser Stelle durch sichselbst voczusiehen, sie gegen die erste Kronbedienung,welche erledigt werden würde, oder im Fall eines be-trächtlichen Krieges ohne Widerrede an denjenigenabtreten sollte, den dtzr König dazu ernennen würde;und zugleich gab er mir von neuem sein Wort, daßer keinen andern als mich ernennen wollte.

Mit dieser Versicherung zufrieden , nahm ich denRückweg nach Paris, wo ich wenige Tage nachheraus dem Lager die Nachricht von dem Tode meinesBruders (iZ), des Gouverneurs von Mauke erhielt,den ich ganz gesund verlassen hatte. Durch diesen zwey«.ten Todesfall blieben nun von unS vier Brüdern nurnoch zween übrig. Der König wies alle ab, die umdas Gouvernement von Mante anhielten, um es mirzu geben, ohne daß ich ihn darum gebeten hatte. Durchoeü Brief, den er mir über diesen Tod schrieb, erhieltich zugleich dieses Geschenk und die nöthigen Stücke,um in alle Rechte meines Bruders zu treten, welcherohne Erben gestorben war. Ich schickte meinen Se«tretair Baltazar nach Amiens, um meine Bestallungals Gouverneur zu holen, und gieng dann sogleichnach Mante um mich aufnehmen zu lassen. Ich woll-te nur vier Tage abwesend seyn.

Meine Herrn Kollegen hatten darüber keine ge-ringe Freude- weil sie sich einbildeten, daß ich wciclän-V 2 ger