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voll Herzhaftigkeit; man konnte ihm nichts.vorwerfen,als den Fehler, sich zuweilen dem Ueberfluß seinerIdeen, die ihm Entwurf auf Entwurf eingaben, so zuüberlassen, daher einen Theil der Zeit, den die Aus-führung erforderte, an die Erfindung und Einbildungwendete. Dem ungeachtet fand der König unter denvorgcschlagnen keinen einzigen, der fähig gewesen wä-re, Saint - Luc zu ersetzen. D'Mncourt fehlte esan Vestigkeit, und er hatte, wie Heinrich sagte, „garzu bloße Nägel?/ Chatcauneuf verbarg einen wirkli-chen Mangel an Verstände unter einem von Assectartion und Grimassen zusammengesetzten Aeußeren. Mon-tigny war inderThat tapferund dem König zugechan;aber auch diese Eigenschaften sind zu einem so wichti-gen Posten nicht hinlänglich, wenn sie nicht von einemGeist , der in sich selbst HülfSmittel hat, und Ordnungmit vernünftiger .Sparsamkeit zu verbinden weiß, be« ,gleitet werden.
Indem wir so mit einander redeten, schien es mir,daß den König nichts abhielte, mir selbst diesen Po-sten zu geben, als daß er glaubte, ich würde sie nichtmit dem Amt eines Obcraufseherö über die Finanzenverbinden können. Es wurde mir nicht schwer, ihmdiesen Irrthum zu benehmen, und er gab mir nun aufder Stelle sein Wort; die Ausführung seines gutenWillens verschob er aber bis nach der Belagerung, dennso lange wollte er keinen neuen Feldzeugmeister machen,weil ihm meine Gegenwart zu Paris nothwendig schien.Ich sah ihn den ganzen folgenden Tag nicht. zum Un-glück für mich aber sah er die Frau von Monceaux,welche alles anwendete, um diesen Posten für den al-ten D'EströeS, ihren Vater, zu erhalten. Der Kö-nig blieb standhaft bey ihren Thronen, aber er gabnach, als sie ihm drohte in ein Kloster zu gehen, wenn