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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
13
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Monate Zeit ließ. Nachher machten sie,mir Vor-würfe, daß ich mich zum Verbesserer der Finanzen auf-werfen wollte, und erklärten mir verachtend, sie murrden ihren Kontract gegen den Meinigen zu behauptenwissen, ein einzelner Mann solle sich nicht eüMdcrr,umstoßen zu wollen, was ein ganzes Collegium be-schlossen hätte, und zugleich entschied der ganze Fi-nanzrath, die Besetzung solle auf ihre BedingungenRohm von Tours zügeschlagen werden.

Ich hielt es nicht für rathsam, weder über dieseUngerechtigkeit, noch über die Verordnung, die des-wegen gemacht wurde, daß man künftig im Finanz-rath gar nicht mehr auf die Anweisungen eines Einzel-nen achten solle, weiter ein Wort zu verlieren; alsaber der Sekretair Fayet mir diese schöne Verordnungzu unterzeichnen brachte, weigerte ich mich es zu thun,bis daß ich von dem König Antwort auf einen Briefwürde erhalten haben, worinn, wie ich ihm sagte, ichweder der Wahrheit noch der Personen schonte. Die-ser Brief machte Fayet Angst, und in der Absicht hat-te ich es auch bloS gesagt. Er bat mich ihn ihm zuzeigen, und ich stellte mich, als gäbe ich seinem Drin-gen nach. Der Brief selbst handelte ganz allein vonden geheimen Schleichwegen, durch welche Robin dieHerren Finanzräche gewonnen hatte, und die ich soglücklich gewesen war zu entdecken. Der Köllig würdedaraus gesehen haben, daß die Ursach, die daö Kollegiumso sehr auf Robins Seite gebracht hatte, keine andrewar, als daß dieser der Marguisin (6) von SourdiS,der Geliebten des Kanzlers dieselben Anerbietungewgethan hatte, womit er bey mir so schlecht angekom-men war, und ausserdem auch die Frau von Deuilly, ei-ne Verwandte des Kanzlers, in welche Fresne verliebtwar, beschenkt hatte. Sie erfuhren den Inhalt mei-nes