Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
12
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langen des Kanzlers voxfetzen zu müssen, welcher michzweymal durch den Thürsteher hatte bitten lassen, indie Rathöversammlung zu kommen, um eine Sachezu beschließen, sagteer, wo eS darauf ankäme, demKönig 75-ovo Thaler baar Geld zu verschaffen. Sobald ich Zeit harte, eilte ich hin und dachte nicht mehran Robin. Der Kanzler wollte mir, indem ich in dasZimmer trat, einige kleine Vorwürfe über meine Nach-lässigkeit machen, aber ich antwortete ihm ganz kurz,jch wäre dem König in meinem Kabinet noch nützlichergewesen.Wir sind es hier nicht weniger 'gewesen"antwortete der Kanzler, und legte einen großen Nach-druck auf sein bagres Geld, weil der König in zweyBriefen nach einander welches verlangt hatte. Als lich erfuhr, daß die Sache weiter nichts war, als die-selbe Summe, die Robin schon gebeten hatte, blos um !Zooo Thaler vermehrt, so ließ ich die Herren fühlen,daß, da sie gewußt hätten, daß der Käufer schon beymir gewesen wäre, sie nicht ohne mich eine Sache hät-ten beschließen sollen, die ich nicht gut fände.

Sie wollten mich durch einen Ton des Ueberge-wichtö, der mit Klagen untermischt war, niederschla- 'gen ; ich-sagte ihnen aber nun ganz rein heraus, wennich der Mann wäre, der sich durch Geschenke gewin-nen ließe, so hätte der Handel gar nicht an sie kommen isollen; weil aber der König sich auf meine Treue verliersie, so wollte ich sie auch so weit erstrecken, als sie ge- ^Hm müßte. Der Kanzler, Freöne und la - Grange-le-Noi, äußerst beleidiget durch den Vorwurf, dendiese Worte enthielten , wollten mir erst einstreitcn,ein Handel, durch welchen der König über dieHälsteverlöhre, wäre ihm doch vortheilhafter, wenn er baarreö Geld erhielte, als die Meinigen, wo ich gewöhn-sich den Käufer» zur Zahlung der zweiten Hälfte sechs

Mona-