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[3] (1792) (1792)
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Der König kam gleich auf mich zu und faßte michvtsi bey der Hand;Ach mein Freund, pief er, welchein Unglück! Amiens ist verlohren." Ich gestehe,daß ich über diesen unerwarteten Streich eben so starrvor Schrecken blieb, als die Andern. Ein so vestecOrt, der so gut mit Allem versehen war, so nahe beyParis, der einzige Schlüssel deö Königreichs von derSeite der Picardie, und meinem Augenblickweg-.genommen, ohne daß auch nur eine vorhergegangneNachricht hätte ahnden lassen, daß er in Gefahr wä-re! Dies kam mir ganz unglaublich vor, und dieallgemeine Bestürzung schien mir sehr gegründet. Dochbesann ich mich bald, und unterdessen der König , imBegriff zu Bette zu gehen, mir die näheren Umstän-de (z) dieser Eroberung erzählte, so wie sie ihm be-richtet worden waren, überzeugte ich mich, daß, an-statt vergebens den Schrecken zu vermehren, es klügerwäre, den König zu trösten, und allen andern Muchzu machen. Ich sagte ihm, ich wäre gerade zur rech-ten Zeit so eben mit einem Plan fertig geworden, der ihm sehr leicht nicht nur Amiens sondern auch vex-i, W« schiedne andre Plätze wieder verschaffen könnte.

MPi Diese Eröfn ung schien allein schon die Hälfte des

geschehnen Unglücks zu heben, ob er gleich die Schwie-rigkeiten einer Unternehmung, dze sehr verdrießlicheL Folgen haben konnte, deswegen nicht weniger einsah.

H ^ s Aber weil alle Hofleute den Kopf verlohren hatten, und

dem König auf seine Fragen keine andre Antwortenzu geben wußten, als die das Uebel nur noch ärgervorstellten, so fand er sich jetzt durch die Meinige sehrerleichtert. Er befragte mich um die Mittel deren ich^ ^ mich dazu bedienen wollte; ich antwortete, er sollte sie^ aus den Beweisstücken selber sehen; zugleich gieng ichhinaus, als od ich sie holen wollte, und ließ ihn da-> A 2 durch.

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