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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
XVIII
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XVIn Fortgesetzte Uebersicht

sucht der Faktionen durch die königliche Gegenwartniederzuschlagen, und ihrem Sohne die Liebe derNation zu erwerben. Der Anblick so vieler zer-störten Klöster und Kirchen, welche von der fana-tischen Wut des protestantischen Pöbels furchtba-re Zeugen abgaben, konnte schwerlich dazu dienen,diesem jungen Fürsten einen günstigen Begriff vonder neuen Religion einzuflößen, und es ist wahr- ,scheinlich genug, daß sich bey dieser Gelegenheit !ein glühender Haß gegen die Anhänger Kalvinsin seine Seele prägte.

Indem sich unter den mißvergnügten Par-teyen der Zunder zu einem neuen Kriegsfeuer sam-melte, zeigte sich Katharina am Hofe geschäftig,zwischen den nicht minder erbitterten Anführern einGaukelspiel verstellter Versöhnung aufzuführen.Ein schwerer Verdacht befleckte schon seit lange dieEhre des Admirals von Coligny. Franz vonGuisewar durch die Hände des Meuchelmords gefallen,und der Untergang eines solchen Feindes war fürden Admiral eine zu glückliche Begebenheit, alsdaß die Erbitterung seiner Gegner sich hätte enthal-ten können, ihn eines Antheils daran zu beschuldi-gen. Die Aussagen des Mörders, der sich, umseine eigene Schuld zu verringern, hinter denSchirm eines großen Namens flüchtete, gabendiesem Verdacht einen Schein von Gerechtigkeit.

Nicht

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