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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
205
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verbessern. Einer der Haumkunstgriffe der Finanzbe-dienten war, es so einzuricbten das die Ausgabe deskaufenden Jahres immer die Einnahme weit zu über-steigen schien, und alsdann auf das folgende Jahr vor-aus zu nehmen. Dadurch verbreiteten sie über dieAusgabe dieses nächsten, und so nacheinander allerspä ern Jahre eine Verwirrung, aus der ste manchcr-ley. Vorcheile zogen. Erstlich «chien es, als ob sie nie-mals Gelder in Casse hätten, die sie nicht schon lan-ge voraus schuldig wären. Mir diesem Grunde be-zahlten sie den König und alle die, denen sie nicht Lusthatten Geld zu geben. Zweitens nutzten sie unterdessendieses Geld für sich; und endlich gab ihnen dies einenVorwand die alten Schulden mit großen Abzügen zubezahlen, und doch die ganze Summe in ihre Rech-nungen zu bringen. Dieser Mangel an Aufmerksam-keit von isteiner Seite kostete dem König dies Jahr nochzwey Millionen^

Im folgenden Jahre, während meines AufenthaltsinBretagne, verbesserte ich diesen Fehler, so daß in derFolge die Einnahme genau mit der Ausgabe aufgieng.Am aber das Loch zuzuftopsen, welches durch jene), Irr-thum entstanden war, nahm ich die zufälligen Einkünf-te, die Zölle der Flüsse, die Salzabgaben, und die fünfgroßen Pachtungen dem Herzog von Toscana wiederab, berste unter den Namen Gondy, Senamy, Za-met, le Grand, Parcnt, l'Argenrier und anderer al-ten Unternehmer, die an den neuen Finanzen keinenAntheil mehr behielten, .in Pacht hatte. Diese Pach-tungen vermehrte ich glücklich um die zwey Millionen,um die ich mich geirrt hatte. Dieser letzte Streichschlug die Pächter und ihre Verbündeten, die Herrenvom Gtaarhsrarh zu Boden. Diesmal aber verrauchteihr Zorn in derLuft, weil der König mich seit einiger Zeitauf eine so auffallende Art uncerstu-tzte, daß ihnen nichts

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