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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
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tersuchung würde zu langweilig seyn. So sollte ichselbst mit ihm hingehn, versetzte d'Inearville, demmeine verstellte Verwirrung gewonnen Spiel gab, unddie Finanzregister durchseh», weil sie nicht aus den Bu-reaus könnten weggegeben werden. Ob ich gleich wohleinsah, das; diese Register, so öffentlich und beglaubigtsie auch sind, dennoch so gut als das übrige verfälschtseyn könnten, so konnte ich mir doch nicht Lenken, wiesie es gemacht hakten, da jeder der Wagen sein von> Arnaud und dem HauSwirth, dessen Handschrift ichkannte, unterzeichneteS Rezipisse haben mußte. Diesmachte mich neugierig, die Register zu sehen. Allesschien mir darin in der gewöhnlichen Form undDrdNungzu seyn. — Nun fiengen die Herren Räche an, belei-digend zu werden, und sich ihres eingebildeten VorcheilSauf eine sehr unedle Art zu bedienen.

Ich glaubte daher, es wäre Zeit ihnen den Mundzu stopfen, und nun sie mit wirklicher Swaam zu be-decken, und brachte daher erst dieVerzeichnisse und Re-gister, welche von den General-Einnehmern unterzeich-net waren, und dann eine genaue Liste ihrer ZahlungS-Refcripte zum Vorschein. Dies machte auf einmalihren ganzen stolzen Trotz ein Ende, und sie waren da-hin gebracht, daß sie ihreBetrügerey hätten eingestehenmüssen, wenn sie nicht noch auf eine so plumpe Aus-flucht gefallen waren, daß sie nach meinerMeümng ih-nen nur noch mehr Schande machte. Ein Unterbe-dienter, den d'Inearville abgerichtet harte, gieng zu demKönig, und sagte ihm, da der HauSwirth, der denSchlüssel zu dem Zimmer mit den Registern hatte, einesTageS grade bey der Ankunft des größten dieser Wagenabwesend, und die Einnehmer, welche sie begleiteten sehreilig gewesen waren, zurück zu kehren, so hätte er unter-deß die auf dem Wagen überbrachre Summe nur aufein fliegendes Blatt angezeichnel, um sie nachher von