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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
285
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gaben sehr nachläßig und gleichgültig wäre. Als diekezcern, im Begrif wieder nach ihren Distrikten abzure/ssen, mich um eine Abschrift meiner Verzeichnisse baten,antwortete ich ihnen , da das Geld jezt in andre Händegekommen wäre, und ich also gar keinen Antheil mehrdaran nähme, überdem auch sie bey jeder Ausgabe vondiesen Geldern zugegen gewesen wären, so hätte ich allediese Papiere zerrissen, weil sie nichts mehr nütze wären.Die Einnehmer ermangelten nicht, dies ihre Vorgesetz-ten wissen zu lassen.

Ein Monat verstrich, während dessen man ausder Summe, die ich in den königlichen Schatz gelegthatte, das Geld zu einigen Zahlungen nahm. Ich stell-te mich wieder, als ob ich keine Rechnung darüber hiel-te; aber es war hier kein Irrthum möglich, weil al-les bloö auf die Rescripte des Ananzkollegiumö auSge-zahlt wurde, welche man nicht unterdrücken konnte, eswar also hinlänglich, sie, so wie ich that, genau anzu-zeichnen. Diese aufBefehl des Kollegiums auögezahl-ten Summen betrugen ungefehr 50,000 Thalcr, folg-lich sollten in der Kaffe noch 400,000 übrig seyn. Alsaber der König einige Tage nachher 200,000 Thalerforderte um sie nach Amiens zu schicken, wo man schondie entworfnen Vorbereitungen, hauptsächlich um He-din zu erobern, machte; so versicherten Saney und dieandern alle, sie glaubten wohl, daß diese Summe sichnoch in dem Schatz finden möchte, nachher aber wür-de er auch leer seyn. Sie ließen d'Inrarville rufen,der am besten unterrichtet seyn sollte, weil er die Re-gister und Rechnungen führte, und dieser versicherte, eswürden schwerlich noch Loo,ooo Tpaler in der Kasseseyn. Der König, dem ich noch vor drey Tagen ver-sichert hatte, eö wären ^?oo,000 darin, wunderte sichnicht wenig; da er aber die Zuversicht sah, mit der siesprachen, so glaubte er ihnen und sagte mir, ich mußte

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