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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
283
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sagte von dem Augenblick an kein Wert mehr zu mei-nem Widersacher, sondern wendete mich zu dem König,und bar ihn, mir in Sachen, wo ich auf seinen Be-fehl handelte, keinen Vorgesetzten zu geben. Die Gal-lene zu Saint-Ouen, wo diese Seene vorgieng, warvoller Menschen, die größtentheils Saney's stolzes Be-tragen überdrüssig waren, und es recht gern sahen, daßer diese kleine Demuthigung erfuhr. „Es wird sehr„schwer halten," sagten sie, wie ich nachher erfahrenhabe, „daß zwey solche Kopfe lange dasselbe Amt mit„einander verwalten, ohne daß einer den andern ver-dränge; aber so wie der König denkt, wird der beste„Wirrhschafter seinMann seyn." Andre beneideten mei-ne wachsende Gunst, noch andre endlich, die sich ver-muthlich aus uns beiden nicht viel machten, riefen, in-dem sie über die Neuheit dieses Schauspiels lachten:„da har einmal ein Tollkopf den andern gefunden, der„ihn so bald nicht wieder loölaffen wird."

Das Gerücht von den großen Summen, welcheich in die königliche Kasse gebracht harte, war kaum er-schollen , so wurde ich von einer ungeheuren MengeSchuldner des Königs überfallen, welche mir größtenThcils von den Zinanzräthen über den Halö geschicktwurden; welche, außerdem, daß sie wünschten diesesGeld bald verschwinden zu sehn, auch noch mit allendiesen Leuten übereingekemmen waren, daß sie von denSchuldforderungen derselben den gewöhnlichen Profitziehen sollten. Meine Hauptabsicht bey Erhebung die-ses Geldes war gewesen, dem König eine Kasse zu denkriegerischen Unternehmungen, welche bald ihren Anfangnehmen sollten, zu verschaffen, ohne daß man nöchighätte, das Volk mit neuen Austagen zu bedrücken. Ichhütete mich daher wohl, es verschleudern zu lassen,und widerstand den dringenden Bitten so wie den Dro-hungen und Grobheiten. Da ich aber überlegte, daß