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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
282
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Wuth sahen.Nnn, bey meiner Seele" rief er,wirwollen sehn, ob er nicht weiß, wer ich bin!" Nach,dem er auf mich loLgezogen hatte, so wie e6 ihm ein.fiel, gieng er sogleich nach Saint-Ouen zu dem Köni-ge, welcher ihm entgegen rief:Nun, Sancy! wer-det Ihr unfern Schweitzern die Löhnung nicht aus-zahlen?"Nein Sire," antwortete Sancy mürrisch,ich werde es nicht rhun, denn es ist Ihrem Herrn vonRoßny nicht gefällig, der den Groß-Sultan in sei-nem Hause macht, und aufseinen Geldtounen sitzt,wie der Affe auf der Stange. Er sagt, daß er Nie-mand kennet, und ich weiß nicht, ob Ew. Majestätselber mehr Kredit bey ihm haben werden als die An-dem."Was heißt das wieder? sagte der König,aber ich kann mirS schon verstellen, man wird niemalsmüde werden, den Mann anzuschwarzen, weil ich ihmtraue und er mir dient." Er setzte hinzu, meine Wei-gerung schiene ihm desto unwahrscheinlicher, weil ichmit ihm selbst davon geredet hätte, dies Geld denSchweitzern zu geben. Sancy berief sich aufCharronsZeugniß, den er mitgebracht hatte. Der König wel-cher irgend einen neuen Zug von Bosheit ahndete, wen-dete sich gegen feine Kammerdiener, und befahl Biartmich zu holen.

So wie er mich nur von ferne kommen sah, rüsteer mir entgegen, waö ich mit Sancy hätte? Ich willes sagen, Sire, antwortete ich dreist; und ohne dieRache meines furchtbaren Gegners zu scheuen, erzählteich das, was vorgegangcn war, auf eine Art, die seineEitelkeit beleidigen mußte. Er war nicht der Mannum nachzugeben, vielmehr vermehrte er sein hochmüthi-geS Betragen, und nahm einen so gebieterischen Tolran, daß es bald ungeachtet der Gegenwart deö Königs,zu einem so heftigen Zanke zwischen uns kam, daß Sr.Majestät selber uns Stillschweigen auflegen mußte. Ich

sagte