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abladen und nach der Ordnung in Zimmer stellen; dieThürschlösser wurden geändert, und überdem auch nochgroße Vorhangschlösser Vorgelege) von denen jedes mitdreySchlüsseln geschlossen wurde; jeder der beiden Ein-nehmer bekam einen davon, und den dritten behielt ichselbst. Am andern Morgen schickte ich ganz früh durchdrey Faktoren unter Begleitung von Zehn Straßenbe-reutern den Offizieren der Schweitzer die ro,ooo Tha-ler, die sie zu fordern hatten.
Kaunt hatte ich das Geld abgeschickt, so erhielt ichvon Sancy, dem der König gesagt hatte, die Schweitzermüßten bezahlt werden, und der dieses Geschäft ge-wöhnlich verrichtete, ein Biller, worin er mir schrieb,ich sollte dem Ueberbringer, Herrn von Charron 90,000Livres (im Text steht zwar Thaler, es erhellt aber inder Folge daß eö Livres nach dem alten Fuß, wo zeinen Thaler machen, waren) zur Löhnung der Schweißerüberliefern lassem Anders drückte sich dieser Finanz-rath nicht auS; er hätte geglaubt sich etwas zu vergeben,wenn er sich zu einer Höflichkeit oder Erläuterung gegenseinen Kollegen herab gelassen hätte. Der trockne Briefverdroß mich, noch mehr aber die Unverschämtheit, wo-mit er eine dreimal so große Summe forderte, als erverlangen konnte. Ich antwortete also dem Ueberbrin-ger auch verächtlich, kannte weder Sancy, noch seineHandschrift noch seine Befehle. Was l Sie kennenden Herrn von Sancy nicht? rief Charron, indem ermit meiner Verblendung Mitleid hatte, dennbeySan-cys Namen zitterte alles im ganzen Finanzrakh, und erhatte ein Ansehn darin, als ob er Oberaufseher wäre.Da ich aber meine Antwort nicht änderte, so mußte sieCharron ausrichten, welches er auch mit der Furcht-samkeit eines Bedienten that, der die üble Laune jeineSHerrn fürchtet. Zum Unglück für Sancy geschah diesin Gegenwart verschiedner Zeugen, die dann auch seine
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