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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
280
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^fangen in Eurem Gefolge mitschleppt?" Mein Erstau-nen bey seiner Frage war allein hinlänglich, ihn nonder Falschheit dieser Anklage zu überzeugen. In die-fern Augenblick sah ich leicht, daß die ganze Tücke derHerren Finanzräche auf sie selbst zurücksiel, und demKönig ihre geheimen Absichten besser enthüllte, als alleswas ich chm hätte sagen können. Ercwerlangte weitergar keine Erklärung von mir, sondern überhäufte michim Gcgentheil mit Lobeserhebungen und Liebkosungen.

Man hatte ihm gesagt, die Summe, die ich er-hoben hätte, könne nur sehr mittelmäßig seyn. Aufsein Befragen gab ich ihm zur Antwort, da ich eigen-mächtig nichts hätte zurück behalten wollen, weder fürdie Unkosten, noch zu meinem Gehalt und meinen Rei-sekosten , damit die General»Einnehmer dieselbe Sum-me wieder fänden, wie sie auf den Verzeichnissen stün-de, und daraus lernten, nie etwas von den königlichenEinkünften zu nehmen; so möchte Sr. Majestät diesesalles selber von den 1,500,000 Livres abrechnen. Eineso beträchtliche Summe machte dem König, der sie norh-wendig brauchte, das lebhafteste Vergnügen. Er sag-te mir, er würde Sorge tragen, daß ich alle meine Rei-sekosten wieder erhielte; und außer meinem Gehalt von10,000 Livres, welches er auf 15,000 erhöhte, schenk-te er mir noch 6,000 Thaler zur Belohnung für diesenDienst. Zugleich verbotst er mir, irgend etwaS vondem zusagen, was jezc zwischen uns vorgefallen war;sodann befahl er mir, gleich von dem mitgebrachten Gel-be so viel bey Seite zu tragen, als zur Löhnung vonsechs Compagnien Schweitzer gehörte, so daß jede i zooThaler bekam, weil er morgen diese dringende Schuldbezahlen wollte.

Ich gieng wieder zu meinen Wagen, welche dieLeute von der Mareschaußee in zwey Höfen des Herrnvon Martimbault bewachten. Hier ließ ich die Fässer

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