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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
278
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ohne einigen Vortheil für den Könige aussöge. DieSummen, hieß es, mit welchen ich mit so großer Mühefeinen Schatz anfüiice, wären blos die Kapitale, aufwelche die Gehalte der Prinzen vom Geblüt und die Be-soldungen der höchsten Kronbedienten angewiesen wären,sie würden folglich nur in seine Kaste kommen um aufder Stelle wieder ausgegeben zu werden. Ungeachtetdes Geschreis und der Verlaumdungen einer so furcht-baren Kabale, deren Bewegungen mir nicht unbekanntblieben, gieng ich^ meinen Weg fort, und war blos be-dacht, meine Schuldigkeit auf das strengste zu erfüllen.Nur suchte ich mit äußerster Schnelligkeit mein Werkzu Stande zu bringen, und die möglichste Vorsicht an-zuwenden, um einst meine Ankläger zum Schweigenbringen zn können.

Heinrich achtete nicht gleich auf ihre falschen Be-richte, in der Folge aber begann er doch zu fürchten, ichmöchte auS Mangel der Erfahrung Schaden anrichren;er lud mich daher bloS durch Briefe ein, nur bald zu-rück zu kommen. Als aber endlich meine Gegner mitihren Freunden ihre Zufammenverfchwörung so gut an-gelegt hatten, daß jezr bey Hofe ein allgemeines Ge-schrcy gegen mich erhoben wurde: so fieng er an zu be-sorgen, ich mochte meine Gewalt mit einer Harte, dieihn selbst verhaßt machen könnte, auöüben. 26) bekamnun anstatt der bloßen Einladung einen strengen Be-fehl, nach Paris zurück zu kommen. Ich gehorchte oh-ne Widerrede, so sehr mich auch verdroß, mich somitten in meinen Nachsuchungen gehemmt zu sehn. Esmußten sogleich vier Berechnungen für meine vier Ge-neralämter gemacht werden., welche ich von den acht Ge-neral-Einnehmern unterzeichnen ließ. Weil ich nichtZeit hatte, meine 500,020 Thaler in Gold umzusetzen,so ließ ich sie auf siebenzig Karren laden , und die achtGeneral-Einnehmer mußten sie begleiten unter der Be-deckung