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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
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ftaMrngen einer so langen Veruntreuung, und Haupt«sachlich der verschiednen Gelder, die durch ihre Händegegangen waren, hätte wiederfordern wollen, da alleindie Anweisungen wegen alter Schulden, die Wiederbe-zahlung auSgeliehner Gelder, die Rückstände, und dieauf Sicht zahlbaren Papiere eine so mächtige Summeeinbrachten?

Die andern Komissarien hakten nicht so viel Glück,vielleicht auch nicht so viel Standhaftigkeit als ich.Außer Caumartin, der dem König 200,000 Livres zu-rück brachte, bezahlten die klebrigen ihn bloö mit großenAufsätzen über Verbesserungen, die bey den Pachtenzu machen wärem Dennoch hatte Heinrich sie mit gro-ßer Ueberlegung gewählt. Mich wunderte nicht.Um zu wagen, sich dem Haß eines in solcher'Ach-tung stehenden und so furchtbaren Standes, als die Fi-nanzbedienten in Frankreich sind, auszusetzen, um denGeschenken und Schmeicheleien, den Umwegen undKunstgriffen aller ihrer Kreaturen zu widerstehen, denenes größtentheils nicht an Verstände fehlt, und die sichdesselben geschickt zu bedienen wissen, um Andre zu ver-blenden, zu bestechen oder zu betrügen, muß man ge-wiß eine Geistesstärke besitzen, deren wenige fähig sind.

Unterdessen befanden sich die Herren des Raths,denen nichts von dem, waS ich in den Provinzen vor-nahm, verborgen blieb, in einer Lage, die man sichleicht vorstellen kann. Wenn sie kein Mittel fanden,mein Werk, oder mich selbst noch vor meiner Rückkehrzu Grunde zu richten, so standen ihr Ruf und alle ihreVortheile auf dem Spiel. Meine Abwesenheit erleich-terte ihnen dieses so sehr als sie es wünschen konnten.Was sagten und was thaten sie nicht alles bey dem Kö-nige, unmittelbar oder durch ihre Abgeschickte? Mansprach von mir als von einem Tyrannen, der das Blutdes Volks durch die schrecklichsten Erpressungen, undS Z ohne