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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
275
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er die Herren Caumartin und Bizouze, jeden zu zwey,und zwey andre Requetenmeister, jeden zu einem Di-strikt. Die vier größten und weikläustigften Aemterwurden mir zu Thcil. Jetzt bereuten meine HerrenKollegen, daß sie nicht die Ausführung eines Plans,der ihre Unredlichkeit an den Tag bringet konnte, ver-/ hindert hatten. Sie vereinigten alle ihre Kräfte, umihn unnütz zu Machen, oder wenigstens ihm entgegenzu arbeiten. Mich nahmen sie zum Ziel aller ihrerStreiche, weil das Zutrauen des Königs und die Haupt-rolle die ich dabey spielte, sie einen Theil der Wahrheiterralhen ließen. Mit den Beschuldigungen von Un-wissenheit, Härte, Unbesonnenheit, und einigen nochstärkern Eigenschaften waren sie nicht geitzig gegen Mich«Kauin hatte ich angesangen meinen Auftrag auszurich-i ten, so sah ich, daß sie die Vorlicht gehabt hatten, mir

> bey den Schatzmeistern des Reichs, den Ober und Un-

ter Einnehmern, den Kontrolleurs, den Schreibern undbis auf die geringsten Unterbedienten, zuvorzukommen.Alle diese,Leute,welche größtencheils entweder an sie ver-kauft oder ihnen blindlings ergeben waren, rhaten alleswas man von ihnen verlangt hatte. Einige entferntensich und ließen ihre Bureaus verschlossen; andre über-reichten mir Verzeichnisse, die mit aller der Schlauheitaufgesetzt waren, welche man von Leuten erwarten konn-te, die dieSpitzbüberey als eine Kunst studirt hatten;noch andre begnügten sich, mir eine Ordre von den Her-ren de Freßne, d'Incarville ober des Barreaux vorzu-zeigen, welche ihnen verbothen, ihre Registraturen undVerzeichnisse, es sey wem es wolle, vorzuzeigen«

Im Anfang suchte ich alle diese Bosheit blos aufSem Wege der Güte zu überwinden ; ich ermahnte sie,ich suchte ihre Ehre,ihreRcchtschaffenheil rege zu machen,aber die Leute kannten die eine so wenig als die andre«Ich breitete nun das Gerücht aus, die Staaten des

S Z Reichs