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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
274
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,,länger mir dienen und mich lieben können, so gehn,,Sie ins Schloß, ruhn Sie aus und kühlen Sie sich,,ab, denn Sie Habens nöthig. Ich will Ihnen zwey,,Bouteillen Wein von Artois schicken, dem Sie nichtFeind sino, wie ich weiß. Hier ist Roßny, den ichIhnen mitgebe, Sie zu begleiten, den Wirch in mei-nem Hause zu machen und Sie in Ihr Zimmer zuführen. Er ist einer von meinen allsten Dienernund von denen, welche sich am meisten darüber gefreuthaben zu sehn, daß Sie aus gutem Herzen mir die-nen und mich lieben wollen." Er setzte darauf seinenSpaziergang tief in l5en Park fort und ließ mich mitdem Herzog von Mayenne zurück, welchen ich in eineLaube führte, um auözuruhen, und dann zu Pferdenach dem Schlosse-zurück bringen ließ, eben so zufrie-den mit dem König und mit mir, als wir beide es mitihm waren.

Monceaux schien dem König ein so angenehmerAufenthalt, daß er länger da blieb, als er erst gewollthatte. Er ließ den Connecable und Villeroi von Am'-ens kommen, und befahl dem Finanzrath sich inMeaupeinzurichten, um mehr in der Nähe zu seyn seine Be-fehle zu erhallen. Ich Hatte den Plan, die General-Aemter zu besuchen, noch nicht darin vorgeschlagen.Der König, der sich immer mehr von der Nützlichkeitdesselben überzeugte, übernahm es, selbst davon zu spre-chen. Bey der ersten Erwähnung, die er davon that,gaben dieRathe, welche sich einbildcten, daß dieser Auf-trag Niemand anders als sie selber treffen könnte, undwelche dabey jeder seinen besondern Vortheil sahen ohnedoch dem allgemeinen Vortheil des Kollegiums zu scha-den , alle ihre Stimmen dazu. Sie erstaunten nichtwenig, als sie sahen, daß Heinrich von ihnen allen nurla Gckangerle-Roi ernannte, welcher.zwey General-ämter besuchen sollte. Au den übrigen Stellen wählte

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