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seine Hüfte, und setzte zu der Versicherung seiner Treueauch noch einen Dank hinzu, „daß Seine Majestät ihn„von der spanischen Aufgeblasenheit und den italieni-schen Ränken befreiet hätte." Heinrich, der, sobald erihn erblickt hatte, ihm entgegen gegangen war, umarm-te ihn dreimal, hob ihn eilig auf und umarmte ihn noch-mals mit jener Güte, die nie der Reue hat widerstehnkönnen. AlSdenn nahm er ihn bey der Hand, führteihn in seinem Park herum, und unterhielt sich vertrau-lich mit ihm von den Verschönerungen, die er darinanbringen wollte. Er gieng dabey so schnell, daß derHerzog von Mayenne, dem sein Hüftweh, sein Fettund die gewaltige Hitze des Tages gleich beschwerlichi fiel, und der seine Hüfte kaum mehr schleppen konnte,
> entsetzlich ausstand, ohne doch das Herz zu haben, es
! zu sagen. Heinrich merkte es, da er ihn roch und mit
Schweis bedeckt sah; er bog sich zu mir und sagte mirI ins Ohr: „Wenn ich den dicken Wanst hier noch lange„so spazieren führe, so werde ich ohne große Mühe für„alles Böse, das er uns angechan hat, gerächt seyn."„Nicht wahr, Vetter," fuhr er fort, indem er sich ge-gen ihn wendete, „ich gehe Ihnen ein wenig zu ge-schwind." Der Herzog antwortete, er müsse beynaAeersticken, und wenn Sr. Majestät nur noch kurze Zeitso fortgegangen waren, so würden Sie ihn umgebracht! haben ohne dran zu denken. „Geben Sie mir die Hand,
! „Vetter" rief der König, indem er ihn wieder umarmteI und ihm auf die Achsel klopfte, „denn beym Himmel!
„das ist meine ganze Rache, die ich an Ihnen nehmen^ „werde." Der Herzog von Mayenne, durch das frei-' mürhige Betragen innigst gerührt, wollte von neuemsich auf die Knie werfen und die Hand küssen, die ihmHeinrich reichte, wobey er schwur, daß^er ihm künftiggegen seine eignen Kinder dienen wollte. „Ich glaubet' Ihnen," antwortete der König, „und damit Sie desto
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