berg, Freßne und la Grange-le-Roi, selbst auf denEinfall kämen, und, wenigstens zumTheil, für die Ur-heber desselben angesehn werden konnten; und daß je-der in der Versammlung sich schmeichelte, dieser Auf-trag könne nur ihnen selbst, oder durch ihre Vermitt-lung ihnen ergebnen Intendanten und Requetenmeisterngegeben werden. Dieser Mittelweg war sehr klug aus-gedacht; er schmeichelte der Eitelkeit Einiger und derHabsucht Aller. Ich nahm meinen Platz in dem Fi-nanzrath, und durch ein Wunder, das man nur anHofen sieht, ließen meine Kollegen, deren Herzen derbrennendste Verdruß zernagte, in ihren Minen, ihrenWorten, und in ihrem Thun und Wesen nichts alsFreude blicken. Fast hätte ich durch die Lobeserhebun-gen aller Art, mit denen mich der Kanzler überhäufte,und durch den Ton, mit dem ich sagen hörte, man hät-te mich lange mit der lebhaftesten Ungeduld erwartet,mich selber täuschen lassen. Das ist aber die Kunstder Hosieute; sie sind mit einander übereingekommen,daß, auch mit der plumpsten Larve bedeckt, sie nie einerden andern lächerlich finden wollen.
Während Heinrichs Aufenthalt zu Monceauxwurde der vorher schon bestimmte Vergleich mit demHerzog von Mayenne zu Stande gebracht. Schon,als der König noch zu Amiens war, hatte der Herzogeinen gewissen d'Estienne an ihn geschickt, um anzufra-gen, wohin es ihm gefiele, daß er ihm seine Unterwer-fung zu bezeigen käme. DerKönig hatte ihm Monceaupgenannt, weil die Kränklichkeit des Herzogs keine solange Reise, als von SoissonS, wo er sich damalsaufhielt, bis Amiens erlaubte. Er näherte sich demKönig, welcher in den Sternalleen des Parks ganz al-lein mir mir spazieren gieng und mich bey der Handhielt, warf sich auf ein Knie vor ihm nieder, umarmte
. seine