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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
269
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und über bas alles sich untereinander einer Sprache be<dienten, die fast für jeden andern unverständlich war: sowurde Heinrich immer mehr und mehr überzeugt, daßeine lange Vorbereitung durchaus nochwendig sey umin den Finanzen zu arbeiten. Er verfiel nun wiederin seine erste Unentschlossenheit, und glaubte, das ge-genwärtige Uebel möchte wohl noch nicht das größteseyn, das dem Finanzwesen begegnen könnte. Zugleichnahm er alles, was diese Herren ihm sagten, für Zeichenihrer Reue, und rechnete gewiß auf eine merkliche Ver-änderung bey ihnen, wegen der Furcht, die er ihnenjezt beygebracht hatte; das alles machte ihn in Betrachtmeiner völlig kalt.

Villeroy, der diese Zeit über zu Amiens geblieben,deshalb aber doch vollkommen von den Schritten einerGesellschaft, die durch ihn beseelt wurde, unterrichtetwar, nahm diesen Augenblick wahr, um dem Königmeine Bestallung zu überschicken, die er ohne Ungehor-sam sich nicht enrdrechen konnte auszufertigen, nachdemer einen förmlichen Befehl darüber erhalten hatte. Hein-rich hatte sich nur einen Tag zu Uancourc aufgehalten,und war schon zu Monceaup als er die Bestallung em-pfieng. Voll von dem, was er gchört hatte, gab ersie Veringhen mit dem Befehl, sie aufzuhcben und mirnicht eher etwas davon zu sagen, als bis er ihm hei-ßen würde. Beringhen, der mein Freund war, ent-deckte mir das Geheimnis;, welches ich aber treulich ver-schwieg. Vierzehn Ta^e verstrichen, ohne daß der Kö-nig etwas sagte, und die Herren Finanzbedienten ließensich durch ihr Glück so verblenden, daß, .anstatt der soaufrichtigen Reue, die er von ihnen erwartete, sie ihmNeueProben ihrer Untreue gaben, und diesmal so deut-liche, daß sie ihn so zu sag n «Uber zwangen, sie mitdem Streich, den sie so leicht hatten abwendcn können,

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