suchte Ausflüchte in seiner Antwort, und während dreyoder vier Tagen, da ich in ihn drang, verschob er unter -mancherlei) Vorwänden die Sache immer bis auf denFolgenden. Nachher verließ der König Amiens undgieng nach Monceaup; unterwegs kam er durch Lian«courc, wo derHerr vonLiancourt, sein erster Stallmei-ster, ihn prächtig bewirlhete. Hier war eö/ wo man be-schlossen hatte, die lezten Kräfte gegen mich anzustrengen.
Liancourt hatte, auf Vslleroy's Veranlassung, denKanzler, der sein vertrauter Freund war, zu sich holenlassen, die andern Mitglieder des Finanzraths warenauf Befehl des Königs hingekommen, und sie machtensich jezc die Freipeit, welche diese Gelegenheit ihnen beyHeinrichen gab, zu Nutze, um auf die wirsamste Artan meiner Ausschließung zu arbeiten. Das Mittel,dessen sie sich jezt bedienten, war nicht, mich gradezuanzugreifen, sondern dem König zu verstehn zu geben,daß ich zu dieser Stelle mich nicht schickte, wo man,wie sie sagten, aus Mangel der Erfahrung, die nur dielange Uebung geben kann, nicht im Stande ist tausendFehler zu vermeiden, von denen der geringste hinreicht,den Kredit unwiderbringlich zu vernichten, und folglichden Staat ins Verderben zu stürzen. Diese Redenwurden so oft in Heinrichs Gegenwart widerholt, dennman lenkte absichtlich die Unterredung auf diese Mate-rie, und mit einem solchen Anschein von Aufrichtigkeitvorgebracht, daß sie endlich Eindruck auf ihn machten.Zudem er nun zu gleicher Zeit diese Herren mit größterLeichtigkeit die prächtigsten Entwürfe machen, mit vie-ler Klarheit über die Kräfte und Vortheile des Staatssprechen, und mit äußerster Genauigkeit die Einkünfte .desselben berechnen sah; indem sie dieKenntniß des Han-dels und der andern Mittel, die einen Staat blühendmachen, in ihrem ganzen Umfang zu besitzen schienen,