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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
267
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ihm'vor, er würdet niemals?gut bedient werden, wenner nicht einen Mann fände, der, ohne einen andernGrund als allein den öffentlichen Nutzen, den Muchhätte, sich den Haß der Finanzbedienten zuzuziehn.>Ich hielt unterdessen,nach dem was vorgesallen war,mei-ne Aussicht auf eine Stelle bey den Finanzen entfernterals jemals; und da ich mir vorsrellte, daß meine Bedie-nung sich auf Verträge und auswärtige Unterhandlun-gen einschranken würde, ein Amt, daS jeden» derdabey seinen Rang mit Würde und seinen Ruf mitEhre behaupten will, fast unausbleiblich zu Grunderichten muß: so beschloß ich, mich dem König darüberzu entdecken und ihn um seine Genehmigung zu einemEntwurf zu bitten, der mir wenigstens die Wiederbe-zahlung meiner Vorschüsse zugesichcrt hätte. Aber erließ mir nicht Zeit, ihm meinen Vorschlag zu thun.Sobald ich mich ihm näherte, gestand er mir, er seyauf die Verstellung der Frau von Liancourt zu meinerMeinung zurück gekommen, und werde ohne weiternAufschub seinen Willen öffentlich bekannt machen, so-bald er zum Schein mir dem Connetable und Villeroyvorher darüber geredet hätte, weil e§ ihnen zukäme, mirmeine Bestallung auszufertigen. Beide traten, gradezur rechten Zeit in das Zimmer, und empfiengen diesenBefehl, der erste mit einer Kopfneigung, und Villeroy,indem er sagte, er würde mir meine Bestallung einhän-digen, sobald er nur ein Modell dazu gefunden hätte.

Den Nachmittag, unterdeß der König auf derJagd war, stattete ich bey der Marquise von Mon-ceaux, denn diesen Namen hatte die Frau von Liancourtseit kurzem angenommen, meinen Dank ab. Ich glaub-te auch Villeroy einen Besuch machen zu müssen, undbat ihn, wenn die Bestallung fehlte, mir ein Patentauözufertigcn, welches dieselbe Wirkung thäte. Er