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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
266
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raths darüber, daß sie mich unter sich aufnehmen möch.ten. So groß auch ihr Widerwille war, so durften siedoch eincnVorschlag, der, auf diese Art gethan, mehreiner Bitte als einem Befehl ähnlich sah, nicht gradezuverwerfen.

' Ich gestehe aufrichtig, daß ich mich nicht so geleh.rig finden ließ, um den Mittelweg, den der König such,ke, einzuschlagen. Er sagte mir in einer geheimen Un-terredung,eö wäre sein Wille, daß ich gegen dieMitglie-der des Finanzraths zuvorkommend thun; durch einigeGefälligkeit ihnen den Verdacht benehmen, daß ich blosin ihre Gesellschaft träte um ihnen zu schaden; und end-lich sie dahin bringen sollte, daß sie selbst ihn bäten,mich zu ihnen zu versetzen. Ich antwortete ohne Be-denken , der schlechtste Weg um in den Finanzrath zukommen schiene mir der, wenn ich denen, die jezt darinsäßen, dafür verbunden wäre, und da ich den Geistdieses Kollegiums kennte, so wäre mirö unmöglich zu-gleich dem Finanzrath und dem Staate zu dienen.Heinrich, der den Widerspruch nicht liebte, und demzugleich meine Zwistigkeiten mit dem Herzog von Ne-verS wieder einfielen, bildete sich ein, ich könnte wohlnoch eine alte Empfindlichkeit gegen dieseHerren haben,und glaubte in meiner Antwort Stolz, oder wenigstenssteifes Beharren auf meinem Sinn zu finden. Er ant-wortete mir ziemlich lebhaft, er hätte nicht Lust sich al.lein um meinetwillen alle Welt über den Hals zu zie-hen. Er wolle daher nicht weiter darauf denken, mich ,Key den Finanzen anzubringcn, sondern irgend ein an.dereS Amt aussuchen, um meinen Geist zu beschäftigen,der, wie er sagte, nicht müßig bleiben könnte.

Er war noch halb verdrießlich, als er nach dieserUnterrtdung zu der Frau von Liancourr gieng. Dieseaber, als sie die Ursach seines Aergerö erfuhr, stellte

ihm