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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
265
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eben so glücklichem Erfolg, bald gegen den Herzog vonSavoyen bald gegen Epernon, den Krieg in Dauphi-ns, Provence ^und Piemont fort. Alle diese Bege-benheiten endigten sich mit der gänzlichen Niederlageder Feinde des Königs. Der Herzog von Savoyen,welcher sich die Uneinigkeit der Herzoge von Guise undEpecnou zu Nutze machen wollte, und bis in Proven-ce vorgedrungen war, wurde schimpflich wieder zurückgejagt; und Epernon, der seinem Nebenbuhler, demHerzog von Guise, welchem LeödiguiereS, Omans unddie Grasin von Sault beysianden, unterlag, wurdeohne Rettung überwältigt, und dahin gebracht, daß erdurch sehr demüchige Briefe, welche der König zuGail-lsn erhielt, um Gnade bitten mußte. Er folgte selbstkurz hinter seinen Briefen und warf sich zu HeinrichsFüßen. Dies war eine Art von Triumph für den Kö-nig, der die Demülhigung der Herzoge von Epernon,Bouillon und la Trimouille unter seine eifrigsten Wün-sche rechnete.

Wahrend seines Aufenthalts zu AmienS that' erwieder verschiedne Schritte, um mich in den Finanzrachzu bringen. Seine eigne natürliche Redlichkeit hin-derte ihn- sich die Menschen so verderbt vor^ustellen- alssie es sind, und seine Gelindigkeit hielt ihn ab, zu schar-fen Mitteln zu schreiten, so lange noch irgend ein an-dres unversucht war. Deswegen bildete er sich langeZeit ein, er würde endlich den ganzen Stand der Fi-nanzbedienten noch dahin bringen können, daß sie dieStaatseinkünfte mit Sparsamkeit verwalteten, und die-se Reform sey nicht so schwer, daß sie nicht bloS durchden Rath eines rechtschaffnen und arbeitsamen Man-nes, den er den klebrigen zugesellen wollte, könnte her-vorgebracht werden. In dieserAbsicht sprach er öffent-lich und auch insbesondre mit den Herren des Finanz-

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