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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
263
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lin von einer Menge Lustbarkeiten so wohl zu Pau alsbey dem Baron von Mioffens, wo sie mir die Ehre er«zeigt hatte, mich zu ihrem Begleiter zu nehmen, undinsbesondre von einem Ringelrennen, wo ich den Preis,eine» Ring von mittelmäßigem Werth, davon getragen,sie aber, als ich ihn aus ihren Händen empfangen soll»te, ihn auögetauscht, und mir einen Andern, der 200c»Thaler werrh war, dafür gegeben hatte. Sie vergaßnicht, daß mein Vater oft die Königin, ihre Mutter,auf seinen Armen getragen hätte. Bey dem Allen,sagte sie sehr verbindlich zu meiner Gemahlin, hätte sichdoch nie ihre Empfindlichkeit bis auf sie erstreckt; son-dern sie liebte ihre GemülhSart und ihren Charakter.Ueber den Oheim meiner Frau, den Herrn von Saint«Martin , welcher erster Kammerjunker des Königs ge«wesen war, sprach sie sehr gnädig mit ihr, und auchüber die Frau von Saint'Martin, welche eine Schwe-ster des Herrn von Mioffens, und folglich eine ziemlichnahe Verwandte der Prinzessin war.

Meine Gemahlin kehrte sehr vergnügt, und mitdem festen Entschluß zurück, alles anzuwenden, ummich wieder bey Madame in Gunst zu setzen. Dieserste mal ließ sie sich davon nichts merken, aber nach-her gab sie sich mir gutem Erfolg Mühe darum. EinesTages, da sie meine Aufmerksamkeit, die Anweisungenwegen der Bezahlung ihrer Hofleute auszufertigen, an-führte und ihr vorstellte, daß nur die wiederholten Be-fehle Sr. Majestät mich hätten bewegen können, denWiderwillen zu überwinden, den ich gegen den Auftragfühlte, der sie so sehr beleidigt hatte, vereinigte sich Frauvon la Force, die grade neben dem Bette der Prinzes»sin saß, mit meiner Gemahlin» Die Frau von Pan«geac unterstützte sie, und, was mich sehr gewunderthak, auch Frau von Rohan und Frau von la-Barre.

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