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Mit demselben kalten Mute fuhr ich fort: Umden Vorwurf zu heben, den sie darauf zu gründen schie-ne, daß man einen geringen Edelmann, der nicht werchwäre sich ihr zu nähern, an sie geschickt hätte; so wollteich nur sagen, daß, ob ich gleich wegen der schlechtenWirthschaft meiner Vorfahren weder die Güter nochLie Würden, auf die ich Anspruch machen könnte, be-säße, dennoch zu verschiednen Zeiten die Töchter ausmeiner Familie mehr als Hunderttausende zum Braut-schatz in die Häuser Bourbon und Öestreich gebrachthätten; und ich führte diese Probe bloö statt tausendanderer an, welche ich hinzu fügen könnte. Weit ent-fernt, dem König, seitdem ich in seinen Diensten stün-de, beschwerlich zu fallen, hätte er vielmehr einige malmich so glücklich gemacht, in seinen Bedürfnissen seineZuflucht zu mir zu nehmen. Indessen gestünde ich,daß kein Grund in der Welt mich würde entschuldigenkönnen die Befehle/Seiner Majestät überschritten zuhaben, wenn ich in der Thar dazu fähig gewesen wäre.Au gleicher Zeit zog ich die zweite Schrift des Königsaus der Tasche, welche auch in Form eines Briefes andie Prinzessin gerichtet war, und indem ich mir die Ver-wunderungen die ich sie gestürzt hatte, zu Nutze mach-te, sagte ich ihr, um meine Botschaft zu endigen eheich sie auf immer verließe, müßte ich mit der tiefstenEhr-furcht ihr doch vorsiellen, daß, da der König Vater-stelle bey ihr verträte und auch über das ihr Herr undKönig wäre, ihr weiter nichts übrig bliebe, als sich demWillen desselben zu unterwerfen. Ohne darauf zu hö-ren, was der Graf von Soissons il^x eingeben könnte,müsse sie sich entschließen, entweder einen Gemahlvon der Hand ihres Bruders anzunehmen, oder sichseine Ungnade zuzuziehen. Es würde ihr aber in die-sem lezren Fall sehr empfindlich fallen, nachdem sie mitdem Aufwand einer Königin gelebt hätte, sich auf ein
sehr