mir es auszureben, aber ihr Ton bestärkte mich nur mehrin meiner Meinung.
Die Prinzessin, brauchte wenigstens eine Stundeum sich vorzubereiten, dann kam sie heraus, und sagtemir, als, sie mich erblickte, sie wollte mir jezt ihre Ant-wort geben. Aus der studirrey, kalten und verachten-den Mine, womit sie diese Worte sprach, konnte ichleicht errathen,wie sie ausfallen würde. Ich folgteihr in der unangenehmsten Fassung, die sich denken läßt.Sie ersparte mir die Mühe zu reden, indem sie gleichdamjt anfieng, „sie spräche mich von allem, was ich, versprochen hatte ihr zu sagen, los; ich sollte weiternichts khun, als sie selbst anhören. Dann gab sie ih-rem Anstand noch einen stärkern Grad von Verachtungund Hoheit, und begegnete mir, ich muß es gestehn, inGegenwart so vieler Zeugen, als dem elendesten Men-schen ;" und der sichs doch einfallen ließe, sagte sie, denMann von Wichtigkeit und den geschickten Politiker zumachen, da ich doch im Grunde nichts wäre, als einniederträchtiger Schmeichler, der blos ihr das Geständ-niß von Fehlern, die sie und der Graf von SoissonSnicht begangen hätten, entreißen wollte, um mich da-durch bey dem Könige beliebt zu machen, der selbst überdie Rolle, die ich spielte, äußerst aufgebracht wäre. Siekonnte nicht umhin zu zeigen, daß sie ein Weib war,die Menge ihrer Worte paßte schlecht zu ihrem ange-nomnen Anstande. Es siel ihr ein, daß ich den Abendvorher etwas von ihrer und des Grasen Aufführung inBearn gesagt hatte. Sie machte jezc eine gar nichrpassende Vertheidigung derselben; Pangeac nannte sieeinen groben Kerl, der noch nicht alles hätte, wag eeverdiente. Sie nahm es sehr übel, daß ich von denPflichten der Könige gesprochen harte. Von dieser Ab-schweifung kam sie zurück, und sagte mir, um alles irr
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