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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
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machte mich selber glücklich, so lange er dauerte, dasheißt, die beiden ersten Tage, welche ich blos mit Höf-lichkeiten und Komplimenten hingehen ließ. Am drit-ten Tage änderte sie schon ihren Ton, da die sah, daßich blos aus der blrsach auf ihre kiebe kam, um ihr zusagen, der Graf von Soissons hätte sich durch alle seineUnbesonnenheiten den Haß des Königs dergestalt zu-gezogen, daß sie gar nicht mehr darauf denken dürfte,ihn zu ihrem Gemahl zu machen. Ich glaubte, erstden Einen entfernen zu müssen, ehe ich es unternähme,dem Andern günstige Aufnahme zu bewirken.

Ob ich gleich, indem ich von dem Grafen sprach,mich immer der gelindesten Ausdrücke, die mir nur ein-fallen wollten, bediente, so hatte er doch in.der Prin-zessin eine heftige Verfechterin. Ihre ganze Antwortbestand bloö aus den stärksten Beinamen, mit denenste mich beehrte, und der Drohung, mich um die Gunstihres Bruders zu bringen. Ucber ein so heftiges undso plötzliches Auffahren erschrocken, suchte ich nur sie zubesänftigen, denn sonst hätte mein Auftrag gleich einEnde gehabt. Ich bat sie nur, mich anzuhören, undpeng eine lange Rede an, ob ich gleich selbst nicht rechtmußte, was ich darin sagen wollte. Vor allem andernbegann Ich mit einer langen und beredten Versicherungmeiner Ehrfurcht, meiner Ergebenheit, meines eifrigenWunsches ihr zu dienen. Vergebens rufte ich wäh-rend der Zeit meine Einbildungskraft zu Hülfe, mir et-was einzugeben, das sie beruhigen könnte, denn dervernünftigste Grund, den ich ihr anzusühren wußte,die Beleidigungen die der König von ihrem Geliebtenempfangen hakte, war grade das, was ste am mehrstenaufbrachre. Dennoch wagte ich es, und bat sie, ernst-lich zu erwegen, ob dieser Prinz durch seine Aufführungcs verdient hätte, daß Heinrich sein Glück zu machen

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