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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
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Meine lezteZuflucht war noch, den Auftrag schuft-lich zu verlangen, damit ich mich einst damit vor demSchicksal so vieler Höflinge schützen konnte, die in Un-gnade gefallen waren, weil sie ihren Herren zu blindlingsgegen Personen von solchem Ränge gedient hatten. Ichverlangte daher, daß der König mir außer dem bloßenHöfiichkeitS Briefe für die Prinzessin, den er mir mitge-ben wollte, auch noch einen andern anvertrauen sollte,worin die Ursach meiner Reise, die Befehle, die er mirgab, die Art, wie ich sie ausführen, und die Gründe,womit ich sie unterstützen sollte, angezeigt wäre. Hein-rich, immer etwas lebhaft, so bald vom Point d'Hon-neur die Rede war, antwortete mir auf diesen Antrag,seine ärgsten Feinde hätten nie eine andre Sicherheit,als sein Wort verlangt. Ich antwortete ihm, ich ver-spräche, nicht anders als im äußersten Fall Gebrauchdavon zu machen; übrigens könnte mir diese Schriftbey der Prinzessin nöchig seyn, im Fall sie etwa sichgeneigt zeigen sollte, seinem Willen zu gehorchen, wennich ihr deutlich beweisen könnte,worin er bestünde. Durchdiesen lezten Grund ließ er sich bewegen, und ich begabmich, mit diesem authentischen Stücke zwar versehn,aber ohne zu wissen was für eine Figur ich machen soll-te, auf den Weg nach Fontainebleau, wo die Prinzes-sin sich damals aufhielc.

In Paris hielt ich mich nur vier und zwanzigStunden auf, und kam dann bey der Prinzessin an,die mich mit einiger Ungeduld erwartete, weil der Kö-nig ihr schon einige Tage vorher durch Lomenie von mei-ner Reise hatte vorläuffige Nachricht geben lassen, dochohne ihr die Ursach davon zu sagen. Sie schmeicheltesich, (denn wie man in der Liebe alles fürchtet, so hofftman auch alles) ich käme vielleicht, um den Grafenvon Soiffonö glücklich zu machen. Dieser Gedanke

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