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„Ach Freund" sagte ich zu la Font, „was sollen wie„anfangen ? Unsre Dame wird den Hals brechen ; was„soll aus uns werden? Was wird der König sagen?"Zugleich rannte ich mit verhängtem Zügel darauf zu;aber alles war vergebens, und ich würde zu spät gekom-men seyn.
Durch einen von jenen Glücksfällen, die einemWunder ähnlich sehen, waren, im Augenblick der höch-sten Gefahr, durch einen gewaltsamen Stos die Vor-stecker an den Vorderrädern gesprungen; die Räder:fuhren daher von der Achse ab und flogen auf beideSeiten, der Wagen schmiß auf die Erde und blieb fest»Eins von den Deichselpferden wurde durch den Stoßzu Boden geworfen, und hielt das Andre auf. DieVorderpferde zerrissen die Stränge und streiften so nahean der Sänfte hin, welche sich harr an dem Abgrun-de hielt, daß man deutlich sähe, hätten sie die Kutschenachgeschleppt, sie würden sie gefaßt und hinunter ge-stürzt haben. Ich hielt die Pferde auf und ließ siedurch meine Bedienten zurück bringen, und eilte dannzu der Frau von Liancourk, die vor Schrecken halb kodewar. Nachher gieng ich zu dem Wagen und zog dieWeiber heraus, deren Furcht nicht geringer war. Siehätten ihren Kutscher gern ums Leben gebracht, undaus Gefälligkeit gab ich ihm eine Tracht Prügel. End-lich, da die Furcht völlig vorüber und derWagen wie-der in Stand gesetzt war, traten wir unsre Reise bisClermont wieder an, und ich verließ keinen Augenblickmehr die Sänfte der Frau von Liancourt.
Der König war seiner Geliebten bis Hieher ent-gegen gegangen. Eine halbe Stunde nach uns trafer ein. Während der Erzählung des übersiandnenAbendtheuerö, wovon man nicht unterließ ihn gleich zuunterrichten, beobachtete ich ihn, und sah ihn unruhig
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