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stünde, Hann sch er mich plötzlich starr an, und fragtemich mit einer verstohlen Mine, wohin ich gienge.Amn Könige, gab ich zur Antwort. „Was," rief er,„der König hat Sie rufen lasten! Ich bitte Sie, sagen„Sie mir, welchen Tag und um welche Stunde Sie„feinen Brief erhalten haben, und auch in welcher„Stunde Sie abgereiset sind?/
Es war leicht, an diesen Fragen, die er mit einerso feierlichen Art that, daß nichts ihn aus seiner Ernst-haftigkeit bringen konnte, einen Sterndeuter zu erken-nen. Ick) mußte ihm noch mein Alter sagen und inmeine beiden Hände sehen lasten. „In Wahrheit,mein Herr" rief er, nachdem das Ceremonial vorbeywar, mit einer Art von Erstaunen und Ehrfurcht, „ich„treteIhnen sehr gern meinZimmer ab. In kurzem wer-„den viele AndreIhnen ihre Stellen überlasten müssen,„die es mehr schmerzen wird als mich?/ Je mehr ichmich über seine Geschicklichkeit erstaunt anstellte, destogrößere Beweise suchte er mir davon zü geben. - Er ver-sprach mir Reichthümer, Ehre, Ansehn,- die Wahrsa-ger pflegen damit nicht geitzig zu seyn, und bat mich,ihm meine Geburtöstunde wissen zu lassen, so wollteer mir alles sagen, was mir begegnet wäre und nochbegegnen würde, und daö, ohne daß er meinen noch ichseinen Namen wissen sollte. Nach diesen Worten gienger ziemlich eilig zur Thür hinaus, und entschuldigt«sich, daß er mich nicht länger unterhielte, weil er seinemAdvokaten und Prokurator nothwendig Papiere zu über-bringen hätte. Ich suchte ihn nicht aufzuhalten, abermeine Leute hätten es gern gekhan. Bey jedem Wortedieses Thoren sah ich, wie sie von Ehrerbietung undFurcht durchdrungen wurden. Ich machte meiner Ge-mahlin in dem ersten Briese, den ich an sie schrieb einVergnügen mir dieser kleinen Szene.
N. DenkwürdiAk. II. B, Q Ich
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