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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
239
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als wegen seiner "ntcrthanen, die er/ so sagfe er/ alleals seine Kinder ansähe, da ihm der Himmel keine an-dern gegeben hakte. Er theilke mir seinen Einfall mit,die Stande des Reichs zu versammle», um ein Mit-tel gegen diese üble Verwaltung auszufinden.

Er hatte mir besohlen, diesen Brief zu verbrennen,ich gehorchte auch, doch nahm ich mir vorher eine Ab-schrift davon. Iezt, da dieselben Ursachen ihn geheimzu halten nicht mehr vorhanden sind, mache ich mirSzur Pflicht, den Inhalt desselben als ein Zeugnis; vonder Weisheit und Güte dieses Fürsten anzuführen.Heinrich schloß mit dem Befehl, zu ihm nach Picardiezu kommen, und ihm seine Geliebte mit zu bringen.Wir waren die einzigen, gegen die er sein Herz eröfnenkonnte. Das Billet der Frau von Liancourc enthieltnur zwey Worte, sic würde den nächsten Mittwoch ab-reisen, und die Nacht in Maubuiffon bey ihrer Schwe-ster, der Aebtisi», bleiben, bis dahin wolle sie mich inParis erwarten.

Ich gieng den Sonnabend Abend bis Corbeil, unddachte einen Theil des Sonntags und den ganzen Mon-tag in Paris zu zu bringen, wo ich allerlei) imPalais zukaufen hatte. In der Straße der Messerschmiede aberbegegnete ich einem Borhen von der Frau vonLiancourt,welche mir sagen ließ, sie hätte auf einen neuen Briefdes Königs, und auf die Nachricht von einer Krank-heit der Aebtissin von Maubuisson, sich entschlossen vordem bestimmten Tage abzureifen z ich könnte sie in Pon«toise einholen. Es kam mir vor, als ob diese Damevielleicht Lust hätte, auf Unkosten meiner Trägheit demKönige ein K mpliment zu machen. Ich änderte da-her meinen Entschluß und sagte meinen Leuten, ich wollenoch den Abend bis Maubuisson gehen, ohne michweiter in Paris aufzuhalten, als so lange es nöthig

wäre,