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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
236
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der königlichen Waffen in Provence, und die Verein!,gung der Häupter der Ligue mit Heinrichs Partey.Ioyeuse, der die Mönchskutte weggeworsen hatte, umden Küraß anzuziehen, und sich für die KasteiungendesKlosiers reichlich schadlos hielt, schloß um diese Zeitseinen Vergleich mit dem König. Ihm folgte der Her-zog von Nemours, als er aber im Begrif war, zuschließen, starb er; aus Kummer, glaubt man, so großeEntwürfe zu so wenig herab gebracht zu sehn. Saint»Sorlin, sein Bruder, beendigte für sich den Vergleich.Der Tod des Herzogs von NeverS befreite den Königauch noch von einem eben so unnützen als beschwerlichenDiener. Und endlich fieng auch der Herzog vonMayenne, der spanischen Unredlichkeit überdrüßig, umdiese Zeit ernDch an, auf Mittel zu denken, sich mirdem Könige auszusöhnen.

Heinrich hatte die Eroberung von Areas für sowichtig gehalten, daß er, nach jenem fehlgeschlagnenVersuch, es zu überrumpeln, den Anschlag machte, esförmlich zu belagern. Ich glaube, ich bin der einzige .gewesen, dem er sich darüber entdeckte. Das Geheim»niß war bey dieser Gelegenheit von so äußerster Wich-tigkeit, daß er nicht wagte, durch Jemand anderndie Stadt beobachten zu lasten, sondern dies Geschäftselbst übernahm. Ich war diesen ganzen Winter,durch den Dienst Sr. Majestät beschäftigt, zu Parisgeblieben; nur zuweilen maa-re ich einmal eine kleineScreiferey nach Moret, wo es mir sehr gefiel. EinesTages, da ich mich dort beschäftigte die Anhöhen zumvelliren, welche 2000 Schritt von dem Wohnhauseliegen, um die zwey Bäche von da ableiten zu lasten,die jezr die beiden Wasserflächen an jeder Seite dergroßen Allee machen, sah ich einen Kurier von der Frauvon Kancourr ankommen. Er brachte mir einen Brief