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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
235
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der Belagerung. Auf die erste Nachricht, die ich da-von erhielt, fiog ich zu ihm, und verließ ihn nicht eher,als bis ich ihn völlig hergestellt sah. Die Krankheitwar wichtig genug, um mich den größten Verlust, denFrankreich hätte thun können, befürchten zu lassen.Da es dem Gouverneur von la Fere am Ende an Al-lem fehlte, so übergab er die Stadt. Der König ließste ausbessern, und machte auf Bitten der Frau vonLiancourt seinen Sohn Cäsar zum Gouverneur dersel-ben; Manicamp, ein Verwandter dieser Dame , ver-sah die Stelle dcS jungen Gouverneurs als sein Ver-weser.

Der König rückte nun gegen die Granze von Ar-tois, nahm das Schloß Jmbercourt mit Sturm ein,und dachte die Stadt ArraS auch durch Petarden wegzu nehmen. Der Marschall von Biron war Schuld,daß diese lezte Unternehmung fehlschlug, weil er nichtgenug Petarden mitgenommen hatte. Die drcy erstensprangen mit ziemlich gutem Erfolg; die vierte aberstel mit dem, der sie anschrob, ohne Wirkung in denGraben, und tödcece und verwundete verschiedne vonLen Unsrigen. Es ist traurig, daß eine so wichtige Er-oberung, welche Amiens vor dem Unglück, daß kurznachher geschah, gesichert haben würde, verfehlt werdenmußte, weil man nicht noch zwey oder drey Petardenmehr mitgenommen hatte. Biron entfernte sich, umdie gerechten Vorwürfe, die man ihm machen konnte,zu vermeiden, und ließ seinen Zorn an der Gegend vonBapaume aus, welche er fürchterlich verheerte.

Die mißlungne Unternehmung auf Arras wurdedurch verschiedne günstige Begebenheiten gegen das En-de des vorigen und im Anfang des jetzigen Jahres wie-der gut gemacht, welche ich nach meiner Art nur bloßanzetgen werde: die Einnahme von Toulouse, das Glück

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