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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
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seines Tisches den König selbst weit übertraf, noch eheihn die Aerzte verlassen hatten, von denjenigen unterseinen Verwandten, die er stets am meisten geliebt hat,te, von seinen Bedienten, und einigen andern, die esunter dem Titel Schuldner thaten, gleichsam um dieWette so rein ausgeplündert wurde, daß lange vorherehe er starb in dem Zimmer, worin er lag, nur nochdie nackten Mauern waren, als hätte daS Schicksalwenigstens durch eine Handlung der Gerechtigkeit mitihm endigen wollen.

Der König kam nach Paris zurück, um wegendes Stillstandes, um den ihn der Herzog von Lothrin«gen inständigst bat, und wegen des Vergleichs desHerzogs von Guise, der ihn durch seine Mutter dieHerzogin, welche Geschwisterkind mit dem Königs war,und durch seine Schwester, Mademoiselle deGuise, dar-um ersuchen ließ, in Unterhandlung zu treten. Mattkann sagen, daß von allen denen, die die Waffen gegenden König getragen hatten, der Herzog von Guise dismeiste Nachsicht verdiente. Zu den gemeinschaftliche»Gründen der Religion und Unabhängigkeit, nach wel-chen alles erlaubt zu seyn schien, kam bey ihm noch derhinzu, daß sein Vater durch Heinrichs Vorgängermeuchelmörderisch ums Leben gebracht war. Die Frauvon Guise that das meiste, um ihren Sohn zur Aus-söhnung zu bewegen. Sie stellte ihm unaufhörlich vor,daß die Empörung der Prinzen und Großen des Reichs,welche die Religion vielleicht im Anfang gerechtfertigthätte, strafbar würde, seitdem Heinrich das einzige Himderniß weggeräumc hätte, welches dem Genuß seiner»»bezweifelten Rechte auf di« Krone entgegen stehenkönnte.

In jedem andern Jahrhundert, wo man nicht, so in diesem, die wahren Begriffe von Tugend undN. Denkwürdigk. u. s. M - Laster