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Tausche zu vermögen. Die Abtey Saint - Ouen, einesder schönsten Stücke aus der Verlaffenschaft des Kar-dinals, hatte er noch nicht vergeben , und er hatte dieGütigkeit mir zu schreiben, daher es auch nicht thunwürde, o^ne mir einen Gehalt von r 0,000 Livres dar-auf zu versichern.
Die größte Schwierigkeit, die ich fand indem ichzu Paris über die Angelegenheiten des Königs wachte-bestand darin, die Finanzbedienteu, und vorzüglich denQberaufseher zu einer vernünftigen Sparsamkeit zu be-wegen. Der Mißbrauch, die Gelder den Günstlingenzur Beute zu lassen (ein Uebel, dessen ersten Quellenman schon bis zu Carl Vlll. hinauf nachspühren kann)war unter der lezten Regierung so weit gegangen, das;der arbeitsamste, der einsichtigste und redlichste Mannan der Spitze der Finanzen vielleicht nicht den üblenWirkungen einer so ungeheuren Verschwendung hätteabhelsen können; unglücklicher Weise aber warO nichtsweniger als daS. Seine von Natur zu Ausschwei-fungen zur Weichlichkeit und zur Trägheit geneigte Ge-müthsart, war noch durch alle die Laster, aus denenman sich an Heinrichs des dritten Hofe eine Ehre mach-te, verdorben worden, durch hohes Spiel, unmäßigeSchwelgerey, albernes Geldverschleudern, häusliche Un-ordnung und Verschwendungen aller Art. Um allesmit Einem Worte auözudrücken, Q hatte eine Stellem der Liste der Bellegarde, Souvrai des Aelterch Vil«lequier, QueluS, Saint- Luc, Maugiron, Saint - Mög-lich Livarrot, Zoyeuse, Epernon, La-Valette, Du-Bou-chage, Thermeö und einer Menge anderer weniger öf-fentlichen Günstlinge gehabt; und dieserTitel war auchseine ganze Empfehlung zu einer Stelle gewesen, welchedie Fürsten, die sich am wenigsten um die Regierungbekümmern, doch um ihres eignen Vortheils willen von
denen