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rung der Bürger und der Besatzung von Laon zu un-terdrücken, weiche sich gegen sie, als gegen Tyrannen,deren Herrschaft unerträglich wäre, aufgelehnc halten,entschlossen sich den Ort dem König noch vor der be-stimmten Zeit zu übergeben. Sie konnten- auf keineUnterstützung mehr rechnen seit dem Unglück, das denlezten Truppen, die der Herzog von Mayenne hineinwerfen wollte, begegnet war. Dies Korps war zuspät in der Nahe von Laon angekommen, um hoffenzu dürfen, die Belagerer zu überfallen, und glaubte da-her die Nacht in dem Walde, wo es sich den Tag über.verborgen hielt, erwarten zu müssen. Weil aber derKönig denselben Tag in eben der Gegend des Waldesauf die Jagd gegangen war, so entdeckten die Hundeden Hinterhalt. Die Feinds, die doch 8 bis yoc»Mann stark waren, hätten sogleich hervsrkommen, undden König angreifen sollen, der nur Zoo Pferde Keysich hatte, stac dessen glaubten sie der Entdeckung ent-gehen zu können, wenn sie sich, trennten, um sich destobesser zu verbergen. Aber hie Hunde hörten nicht aufsie zu verfolgen, und die Bedeckung des Königs, diein diesem Augenblick hinzu kam, überfiel sie n einersolchen Verwirrung, daß sie gar nicht einmal ncchighatte weiter etwas dabey zu rhun; die Knechte alleinwaren ihnen gewachsen, und plünderten sie.
Nach der Eroberung von Laon machte der König«me Reise an die Gränzen von Flandern; die Haupc-ursach war, weil er durch seine Verständnisse in ver-schiednen dieser Städte hoffte, daß sie bey seiner An-näherung sich ihm ergeben würden. Der Erfolg bestät-ligte diese Erwartung nicht, und Heinrich kam von sei-ner Reise zurück, ohne einen andern Vorlheii daranzu haben, als daß er Amiens, Abbeville, Moncreuil,Peronne und noch einige Städte, wo er einen feierli-chen