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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
170
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nommsn, im Fall es jemand bestritte. Aus allen dem sahich leicht, daß ich nur vergebliche Vorstellungen gethanhatte, aber mein Auftrag war auSgerichtek,:und ich dachtenur daran, nach Laon zurück zu kehren. Ich erstaunte,alsich bey meiner Ankunft im Lager dem König begegnete,welcher auf die Jagd gieng, und dabey so nahe an denMauren der Stadt vorbey kam, daß er kaum einenFlintenschuß weit davon entfernt war. Man hattevon beiden Seiten die Feindseeligkeiten eingestellt, weildie Stakt mit der Bedingung kapitulirt hatte, sich inzehn Tagen zu ergeben, wenn ihr vor dieser Zeit nichteine Armee zu Hülfe käme, oder wenigstens eine Ver-stärkung von 8 bis yQo Mann hinein dränge. Ichmußte wahrend der ganzen Jagd dem König zur Seitebleiben, damit er auch die geringsten einzelnen Umstän-de meiner Reise erführe. Als ich ihm sagte, man habemir das Testament der Herzogin nicht zeigen wollen,so antwortete er, er sähe nun wohl, was er von derganzen Schenkung denken sollte. Von dem Herzogvon Bouillon fällte er dasselbe Uttheil als ich z er bötsich, sagte er, zum Vermittler der Unruhen an, die erselber verursacht hätte. Er war eben so wenig damitzufrieden, daß der Herzog die Truppen zurück behielt,die er ihm versprochen hatte; weil aber die gegenwär-tigen Umstände erforderten, daß er alle diese Ursachenzur Unzufriedenheit verbärge, so stellte er sich öffentlichrmt dem Betragen des Herzogs sehr zufrieden, und be-schloß ihn im Besitz von Sedan zu unterstützen. In >Ansehung des Krieges gegen Spanien, den ich ihm Vor-schlägen sollte, beschloß er nichts, und verschob es bisauf eine andre Zeit darüber im öffentlichen Conseil sichzu berathschlagen.

" Der Graf von Sommen've, du Bourg und Je««nnin, die nicht mehr im Stande waren, die Empö-rung