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Wahrheit sagte, denn dieses ist das beste Mittel solchelistig verlarvte Politiker aus der Fassung zu bringen.Ich versicherte ihm mit wenig Worten, der König wä-re immer derselbe gegen die Reformieren; er sey bereit,ihnen alle die Vortheile einzuräumen, welche sie ver-nünftiger Weise verlangen konnten, nur nöthigten ihndie jetzigen Verhältnisse, dies Zeugniß seines Wohl-wollens noch einige Zeit aufzuschieben. Er habe keinevon den Beleidigungen vergessen, welche er von Spa-nien empfangen hätte, und sey darüber äußerst empfind-lich, wenn er auch nicht noch außerdem an dem allge-meinen Interesse von Europa, die Absichten des Oester-reichschen Hauses auf die Universal-Monarchie zu hin-dern, Antheil nähme. Aber um des Erfolges sicher zuseyn, müsse vorher darauf gedacht werden, dem Reicheinnerlichen Frieden zu verschaffen, denn man müsse er-warten , daß Spanien sich ganz anders benehmen wür-de, so bald es sich gradezu angegriffen sähe, als jezt,da es nur als BundSgcnoß sich in den Krieg gemischthätte.
Was seine eigne Person anbeträfe, sagte ich zudem Herzog von Bouillon, so wollte ich alles glauben,was er mir von sich selbst gesagt hätte; denn er müsseselbst einsehen, daß die Gefühle der Ehre, der Gerech-tigkeit und der Dankbarkeit, ihm das Verhalten, daser gegen den König zu beobachten habe, zu deutlichvorzeichneten, als daß er darin irren könnte. — Erweigerte mir doch die Truppen, die ich für Sr. Maje-stät von ihm verlangte, und gab mir auch das Testa-ment der Frau von Bouillon nicht zu lesen. Sie hät-te es, sagte er, selbst in einerKapsel versiegelt, und sichdas Versprechen geben lassen, daß eschur vor Gerichteröfnet werden sollte; ig sogar, mit einem bloßen Ver-sprechen nicht zufrieden, ihm einen Eid darüber abge-
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