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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
167
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einen allgemeinen Staatsrach derAngekeaenheiten ihreeReligion errichten, an welchen die verschiednen Kir-chen sich nur wenden dürften; den Drt dazu nannteer nichr. Dieser Gerichtshof sollte in höchster Instanzdie Sachen entscheiden, die von den zehn andern Pro-vinzial-Gerichten an ihn gelangen würden, nach wel-chen man das ganze calvinistische Frankreich eintheilettwollte. Damit die Macht dieses höchsten Raths un-umschränkt und unwidersprechlich wäre, so stellten sieeinen fremden Fürsten als Beschützer an die Spitze des-selben, der im Stande wäre, ihm Ehrfurcht zu ver-schaffen.

Indem der Herzog so mit mir sprach, nahm er,je nachdem er nöthig zu haben glaubte, mich zu blen-den , mich zu überführen oder mich zu betrügen, balddie Gestalt eines Freundes und Bundsgenossen deSKönigs, bald die eines guten Protestanten, oder auchnur eines bloßen Erzählers an; stets aber spielte er da-bei) die Rolle, eines in der Staatökunst auSgelcrnten,und von den tiefsten Geheimnissen der Protestanten un-terrichteten Mannes. Er konnte sich aber doch nichtso gut verhüllen, daß ich nicht hätte deutlich werkensollen, daß alle diese Entwürfe von großen und kleinenRarhövsrsammlungen, und diese so genau im Einzel-nen beschriebnen Anordnungen, wohl nur blos in demGehirn des Herzoges, und nicht auf den Synoden zuSaint» Maipaut und Samte--Foi entstanden waren,wie er mir wollte glauben machen. Vorzüglich schienmir der auswärtige Fürst von seiner Erfindung, undam Ende wohl Niemand anders, als Er selbst zu seyn,der seine eignen Absichten für vestbeschloßne Punkteauögab. Die Maschinen, welche der Ehrgeitz in Be-wegung setzt, sind mannigfaltig. Vielleicht hatte erdabey keinen andern Zweck, als daß ich diese Ent-vür fe' L 4 bey