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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
166
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was er sagte, auf so abgezogne Begriffe und ein so er»habnes System sich bezog, daß er vielleicht so gut alsich sich darin verlohr.

Ich zog ihn von diesem zu hohen Fluge herab,und er sagte mir jezt deutlicher, die Reformirten wä-ren durch die Religionsveränderung des Königs so scheugeworden, daß dieser ihre Furcht nicht anders zerstreuenkönnte, als wenn er mit ihnen zugleich gemeinschaft-lich Spanien den Krieg erklärte. Ohne das würdenichts sie davon abbringen können, daß sie sich als denaufgeopferten Theil ansahen, und sich künftig den Gerwalttharigkeitsn der Französischen Katholiken, die mitden Spaniern und dem Pabst nach Einem Plan han-delten , blos gestellt glaubten. Der Beweis, den derHerzog mir davon anführte, war eine Nachricht, die ervielleicht für eben so falsch hielt, als sie es war. Vil-leroy, sagte er, habe dem König zu Fontainebleau imNamen der Herzoge von Lothringen Mayenne undMercoeur diese Vereinigung Frankreichs mit Spanienvorgeschlagen; und der Pabst verweigere Heinrichenseinen apostolischen Seegen, und die Bulle, wodurcher ihn als König von Frankreich anerkannte, bios des-wegen , weil er wolle, daß diese vorgebliche Vereini-gung vorhcrgehen sollte. Zu diesem Beweise fügte ernoch einige andre hinzu, die auch nicht besser gegründetwaren, und durch welche er darzurhun glaubte, daß dieKatholiken das Herz des Königs gegen die Protestan-ten ganz geändert, und ihn zu tausend Ungerechtigkei-ten gegen sie bewogen hatten. Nachdem er so festge-setzt hatte, daß die Reformirten beleidigt waren, wollterr mir nun auch das Mittel sagen, welches sie für gutbefanden, dagegen anzuwenden. Sie würden unver-züglich ihre Platze bevestigen: sich ein Oberhaupt außer-halb des Königreichs erwählen; und in dem Lande

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