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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
158
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Hervorkommen zu lassen, ehe nicht der ganze Ueberrestaus dem Walde heraus war, damit nicht der eine Theilder Unterstützung deö andern beraubt würde, wenn et«tva der König von seiner Annäherung Nachricht hatte,und ihm mit seiner ganzen Armee entgegen käme.Außerdem würbe er noch in seinem Marsch dadurch aus-gehalten , daß die Axe einer Feldschlange mitten aufdem Wege brach, und eine große Verhinderung machte.Die bey der Niederlage des Convois zerbrochnen Wa-gen, und die seichen der Menschen und Pferde verur«sachten bey seiner Archer eine andre und noch weit grö-ßere Verwirrung, und endlich hatte auch der, den erabgeschickt hatte, einen bequemen Ort zu seinem Lagerauözusuchen, sich länger aufgehalten'als nöchig war.

Alle diese Verzögerungen machte sich der Königsorgfältig zu Nutze. Er zog aus seinen Laufgräbenso viel Mannschaft, als nöthig war sie zu decken, ohnesie gegen die Stadt zu sehr zu entblößen; den Restseiner Armee ließ er vor denselben aufmarschiren, dadie Feinde, als sie nicht mehr hofften ihn zu überfallen,ihm Zeit dazu gaben. Man brachte von beiden Seitendie übrige Zeit deö Tages damit zu, seine Vorthellezu einer Schlacht zu nehmen. Doch war es nicht dieAbsicht der beiden feindlichen Generale, sie zu liefern.Sie fürchteten daS Uebergeivicht des Königs, und unsreCavallcrie, die fast aus lauter Edelleuten bestand. Ihrganzes Maneuvre hatte bioö darauf abgezweckt, denKönig zu bewegen, die Belagerung aufzuheben undihnen entgegen zu gehen. Alsdann wollten sie dieSchlacht vermeiden, oder doch wenigstens in der Ver-wirrung, welche ihre Ankunft erregen mußte Z,c>ooMann zu Fuß und Zoo Pferde in die Stadt werfen.Weil man aber ihre Absicht nur durch die Gefangnenerfuhr, die erst nachher gemacht wurden, so zweifelte

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