Dies einzige Beyspiel würde hinreichend seyn,wenn man beweisen wollte, wie nützlich es für einenFeldherrn ist,— ich will nicht einmal sagen, diesenGeist der alle, auch noch so unendlich verschiednen Falleumfaßt, zu besitzen, sondern auch die Namen, die Fä-higkeiten, die guten und schlechten Eigenschaften derOffiziere und der einzelnen Korps seiner Arnwe zu ken-nen; von ihnen aber auch hingegen gekannt zu seyn,als derjenige von allen ihren hohen Offizieren, drffe«Anordnungen sie, auch seinen Rang als Befehlshaberabgerechnet, als die weisesten in allen gefährlichsten La-gen am liebsten befolgen möchten; ihnen seine Ordreohne Prahlerey, aber mit der Vestigkeit zu gebe», wel-che die Gewißheit, das beste was zu chun ist gefundenzu haben, einsiößt; ihnen Geschmack an ihrem Berufbeyzubringen und ihnen den Gehorsam zu erleichtern,indem man sre nie nur Befehlen überhäuft; auf derandern Seite aber auch sie gewöhnen, nie, es sey nunaus welchem Grunde es wolle, zu unterlassen, die ein-mal gegebne Ordre zu befolgen, und auch ohne das ge-ringste daran zu verändern; endlich sich zu allenZeiren,und den schnellsten Gehorsam von ihnen zu verschaffenzu wissen, ohne ihnen jedoch jene zu große Furchtsam-keit einzuprägen, die ihnen den Mund schließt, wennsie durch eine nützliche Meldung ihren Befehlshabernüber Manches Licht geben könnten, eine Sache, die zuallen Zeiten Schuld an dem Unglück so mancher Armeenund Anführer gewesen ist.
Hätte bey dieser Gelegenheit der feindliche Gene-ral jeden Augenblick zu nutzen gewußt, so glaube ichdoch, er hätte ungeachtet der Schnelligkeit des Königsuns einen ansehnlichen Verlust bey bringen tonnen.Aber da er wußte, mit waö für einem Gegner er zuchun harre, so wagte erS nicht, die Sxitze seiner Armee