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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
155
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Achten oder Zehnen'in dasDickigt des Waldes Folam-bray nicht weit von der Heerstraße zwischen la Fsreund Laon gegangen, um Kuhle zu suchen. Kaumwaren wir 12-bis i,;oo Schritte entfernt, so hörtenwir ein Geräusch auf der Seite von la Fere, welchesuns aufmerksam zu horchen bewog« Es war ein ver-wirrtes Gemisch von Menschenstimmen, Peitschenge«klatsch, Pferdegewieher, und einem Gesummse, alswenn man Trompeten und Trommeln in weiter Fernehört. Wir gierigen an den Weg, um genauer zu hö-ren , und da sahen wir denn ganz deutlich ungefehcZoo Schritte vor uns eine Colonne Infanterie; wiees uns schien, war sie fremd, und marschirte in guterOrdnung^und ohne Geräusch. Das Lermen, das wirgehört hatten, kam von den Führern einer ansehnlichenBegleitung von Artillerie, und den Knechten und Troß,welche nachfolgten. Wir strengten unsre Augen an,so weit sie reichen konnten, und da glaubten wir hinterden Artilleriewagen eine so große Menge Truppen hermarschiren zu sehen, daß wir nicht mehr zweifelten, esmüsse die ganze feindliche Armee seyn.

Wir kehrten nun schnell um, und fanden den Kö-nig, welcher erwacht war, und einen Pflaumenbaumschüttelte, dessen Frucht uns vortreflich geschienen harre.So wahr wie ich lebe, Sire," riefen wir ihm zu,wir haben Leute vorbey kommen sehn, die Ihnen andrePflaumen zubereiten, die etwas schwerer zuF)erdauenseyn werden." Die Erklärung geschah mit zweyWorten; die Sache war dringend, und der Königglaubte uns um desto leichter, da er, wie er uns sagte,schon selbst seit einer Viertelstunde etwas gehört hakte;ehe er aber hätte glauben sollen, daß Givry seinen Auf-trag so schlecht ausgerichtet hätte, wäre er lieber beydem Gedanken geblieben, das Geräusch käme aus sei-