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bey gewesen waren, und trugen vieles zu Birons Un-tergang bey. Er konnte doch immer das Gouverne-ment von Laon nicht erhalten, ob er gleich deswegenbey jeder Gelegenheit seine lezte Thar erhob, und sichallein die ganze Ehre davon zusrbrieb, als ob die an-dern nichts dabei) gerhan hätten. DerKönig entdecktesich darüber gegen mich und schien mir in allen Stuckensehr mißvergnügt über ihn zu seyn. Er sagte mir,nach allen den Ursachen zur Unzufriedenheit, die Bironihm gegeben, nachdem er sich noch neuerlich unterstan-den hätte ihm zu drohen, d^ß er zu den Feinden über-gehen wollte, und nach der Entdeckung seiner noch ge-genwärtig fortdauernden Verbindungen mit d'Epernonund dem Grafen von Auvergne, würde er-sich wohlHüten, ihm einen Platz, der so nahe bey den Nieder-landen läge, als Laon, anzuvertrauen, den man nureinem Manne von der bewährtesten Treue geben könn-te: er befürchtete aber, daß Biron nach dieser Weige-rung gar keine Schranken mehr kennen würde; daß ervielleicht öffentlich sich gegen ihn auflehnen, oder, wasnoch gefährlicher wäre, bey seiner Person bleiben möch-te, unrerdeß er in geheim mit feinen Feinden eins wä-re. Heinrich, der von diesem Augenblick an überzeugtwar, daß er eines Tages alles von Biron würde zufürchten haben,, fetz ' noch hinzu, es schiene ihm, daßer seit einiger Zeit m. r ^'eundschaft suchte. Wahr-scheinlich geschah dies u> der 2ibsi i?c, die Heirath seinesBruders mit dem Fräulein von Saint-Genies, meinerNichte und einem der reichsten Mädchen in Frankreich,zu Stande zu bringen. Der König befahl mir daher,mich dieser neuen Freundschaft za bedienen, um ih»zum Reden zu bringen und seine Absichten zu erforschen.
' Da der große Convoi aufgefangen war, so setzteHeinrich die Belagerung ohne weiteres Hinderniß fort,
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