mehr als 420 Pferde so wohl von der Cavallerie als -von den Wagens zu Grunde gerichtet waren.
Mit derselben stolzen Mine, welche der Marschall - Zvon Biron angenommen hatte, um sich das Komman- ^do bey dieser Unternehmung geben zu lassen, erschiener jezc vor dem König, um das ihm gebührende Lob zuempfangen. Da er einen so schönen Stof hatte, von<rch selbst zu reden, so wird man sich leicht alles den-ken können, was ein Mann, der nie das Verdienst desStillschweigens bey solchen Gelegenheiten kannte, je tzum Preis seines Sieges verbrachte. Nach seinen Re-den hätte man glauben sollen, er habe diesen Augen- jblick dem König die Krone aufs Haupt gesetzt. DieErfahrung har gezeigt, daß dieser ein wenig prahlhafte ./Stolz, der an sich ziemlich französisch ist, einem Gene-ral, der Franzosen zu kommandiren hak, meistens ge- ^lingt. Bey ihnen scheint man schon viel für den Sieggethan zu haben, wenn man sich das Ansehn giebt,seiner gewiß zu seyn. Heinrich wußte dies recht gut;er Hane bey jenen mißlichen Unternehmungen, wo eSscheint, daß der Soldat auf dem Gesicht und in denWorten seines Anführers die Vorstellung sucht, die ersich von der gegenwärtigen Gefahr machen soll, so oftdie glücklichen Wirkungen davon erfahren, daß er essich zur Gewohnheit gemacht hatte. Nach seinem Bey»spiel hakten alle vornehme Offiziere sich dieses Änschneigen gemacht; aber wie es immer zu gehen pflegt, ver»fchiedne unter ihnen, und besonders der Marschall vonBiron, übertrieben es auf eine Art, die sie den andern,und selbst dem König, der doch einer von den nachsich»tigsten war, unerträglich machte.
Die Schmeicheleien, womit Sr. Majestät ih»und die, welche ihn begleitet hatten, überhäufte, erreg»ie große Eifersucht bey den Hofleuten, die nicht mit da»