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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
148
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er hätte durch drey Spione, die einer nach demandern von drey verschiednen Orten gekommen wären,erfahren, daß der Herzog von Mayenne und der Grafvon Mannöfeld beschlossen hatten, alles zu versuchen,um einen beträchtlichen Convoi in die Stadt zu brin-gen, damit sie nicht nöthig hatten, eine Schlacht zuliefern. Der Convoi würde sich unverzüglich in Marschsetzen, und hätte eine mächtige Bedeckung bcy sich, de-ren Absicht wäre, die sämtlichen Korps de Garde überden Haufen zu werfen, sich mit Gewalt einen Durch-gang zu verschaffen und in den belagerten Platz zu drin-gen. Das gab neuen Stoff zum streiten, worin endrsich Biron die Oberhand behielt. Er wurde ernannt,um mit einem ansehnlichen Detaschement sich in denWald zwischen Laon und la F re zu stellen, und sowohl die Bedeckung als den Convoi anzugreifen. DieTruppen dazu wählte er selbst, 1,200 Mann franzö-sische Infame.ie, und alleS ausgesuch;e Leute, 8 0Schweitzer, Zoo Mann leichte Cavallerie, 200 GenS-d'armes, und 100 Edelleute, beinahe alle aus des Kö-nigs Begleitung. Erst nach langem Bitten erhieltich die Erlaubnis, mit zu gehen; zweimal hattemir der König sie verweigert, weil er, wie er sagte,noch verschredne Dinge von mir wissen wollte.

Wir setzten uns den Abend um 6 Uhr in Marsch,und kamen um i Uhr nach Mitternacht in dem Wal-de an. Hier rückten wir in aller Stille bis an denRand des Holzes gegen la Fere vor, wo der zu uii-serm Hinterhalt bestimmte Ort war. Biron ließ aufder Heerstraße alle Vorübergehenden auffangen, welchein la Fere seine Absicht hätten bekannt machen können,und stellte an dem Rand des Waldes Vedetten auS,die ihm genaue Nachricht von Allem, was aus derStadt kam, gaben. Wir warteten mit großer Unge-