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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
149
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duld vergebens bis den Nachmittag'um vier Uhr; end-lich kamen die Vedercen, und berichteten, die Straßevon la Färe noch Laon sey mit einer so langen Reihevon Menschen und KriegSgerac' e aller Art bedeckt, daßsie nichts anders vermachen konnten als daß die ganzefeindliche Armee heran käme. In diesem Augenblicksah ich mehr als einen von den Entschlossensten blaßwerden, und sich ins Ohr sagen, man müsse an nichtsdenken, als wie man sich zurück ziehen könnte. Einigevon uns widersetzten sich dieser Meinung, und da derMarschall von Biron aus unsre Seite trat, so wurdedurch die Mehrheit der Stimmen ausgemacht, daßman einen von uns abschicken wollte, um die Sachegenauer zu untersuchen. Fouquenvllcs, dessen Muthund Kaltblütigkeit bekannt war, wurde nebst zwey oderdrey andern dazu ernannt. Er brachte kurz nachherdie Nachricht, daß dieses, dem Anschein nach so fürch-terliche Heer, aus zoo Wagen mit KriegSdedürfniffenbestünde, welche vier Schwadronen, jede voü i oo Pfer-den, die an der Spitze marschieren, zur Bedeckung hät-te; auf diese folgten 8'bis 900 Musketier oder Pike-nier, Wallonen, Deutsche und Lütticher; ein? gleicheAnzahl Spanischer Infanterie machte den Nachrrab.

Es wurde nun einmüthig beschlossen, den Feindanzugreifen, da er schwacher war als wir. Nur übereinen andern Gegenstand waren die Meinungen ge-theilt. Ich hielt es für das beste, den Zug erst in denWald hinein zu lassen, und ihm dann in den Rückenzu fallen, und vieleAndre stimmten darin mit mir über-ein. Givry, Momigny und Marivault, welche unsreReiterey anführten, waren für das Gegentheil; sie be-haupteten so vest, es sey weniger Gefahr dabey, dievier Schwadronen im freien Felde von vorne anzugrei-fen, daß he den Marschall von Biron hinrissen. Im

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