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Lomenie an den Kardinal von Bourbon geschrieben,welcher darin Sr. Eminenz die Nachricht gab, daßder König jede Verordnung, die er über seine Pfründenmachen würde, billigte, und bereit wäre sie durch seineeigenhändige Unterschrift zu bestätigen, wenn er ihm dieListe davon schicken würde, vorausgesetzt, daß darin,nichts enthalten wäre, welches den Kanons, den Frei-heiten und Gewohnheiten des Reichs zuwider liefe.Das übrige des Briefes waren Versicherungen seinesSchutzes und seiner Freundschaft, und er gab ihmeinen Beweis seines Zutrauens, indem er die beidenandern Briefe an ihn einlegre und zugleich die Gefäl-ligkeit harte, ihm den Inhalt derselben mikzutheilen»Ich gab Dupewat, den der König mir diesen drry Brie-fen nach Paris schickte, einen von mir an den Kardi-nal mit, worin ich ihn Key allem, was nur Eindruckauf seinen Geist machen konnte, beschwor, sich seineshäuslichen Kummers zu entschlagen.
Kaum waren diese Sachen abgethan, so tratendie Herren von Brron, Givry, Saint-Luc, Mari-vaulr, Parabcre, Vignoles, FouqueroleS und einigeAndre herein, weiche der König abgeschickt hattet seineWerke von dem vorigen Tage, und besonders zweyMinen, die er hatte eröfncn lassen, zu untersuchen.Jeder sagte seine Meinung davon, und suchte seinenKenntnissen Ehre zu machen. Man stimmte nichtganz überein, und unvermerkt entstand ein Streik.Der Marschall von Biron, welcher die Fähigkeiten zumKriege, die erbesaß, durch ein entscheidendes Wesenund einen Ton des UebergewichtS, verdarb, wodurcher sich stets der Unterredung bemächtigte, konnte es gaenicht ertragen, wenn Jemand andrer Meinung warals er.
Da.dicHerren ansi'engen, sich zu erhitzen, so legteihnen der König Stillschweigen aus, und sagte ihnen,
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